Große Freude im Pelikanhaus

Auch wenn unsere Gedanken jetzt beim Osterfest sind und die Kinder sich auf den Osterhasen freuen… Vielleicht erinnern wir uns noch den gelungenen Nikolaus- und Adventsmarkt, der im Dezember in der St. Stephanuskirche stattfand. Dabei wurde mit dem Verkauf von Engelchen, Plätzchen, Socken und Marmeladen ein Erlös von 720,00 € erwirtschaftet. Diese Geld haben wir dem Pelikanhaus am Franziskushospital zur Verfügung gestellt. Damit sollen die Eltern sich und ihren Kindern eine besondere Freude machen können, um wieder Kraft zu tanken für sich und ihr krankes Kind.

Flohmarkt in St. Stephanus

Am Sonntag, 19. April, wird es in St. Stephanus einen Flohmarkt geben. Nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr startet der Verkauf. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf kommt dem Förderverein der KiTa und der Erlös aus dem Waffelverkauf kommt der der KjG für ihr Sommerlager zugute.

Die Betreiber*innen der Verkaufsstände wirtschaften in ihre eigene Tasche!

Was ist zu tun, wenn man selbst einen Stand aufbauen möchte: Im Pfarrbüro kann zu den Öffnungszeiten ein Stand angemeldet werden (2 Meter kosten 5 € Gebühr). Das Geld ist direkt bei der Anmeldung zu bezahlen. (Anmeldeschluss: 14. April) – der Aufbau startet ab 9.00 Uhr – nur private Verkäufer*innen sind gewünscht – Allein die Fläche wird gestellt. Alles weitere haben die Verkäufer*innen selbst zu verantworten. Tische sind gegen eine Gebühr von 5 € ausleihbar. Bitte bei der Anmeldung angeben – am Ende, um 16:00 Uhr, werden ALLE Reste mitgenommen. Es darf NICHTS liegenbleiben.

Darüber hinaus gibt es die einmalige Möglichkeit, Kirchenbänke käuflich zu erwerben.

Ölbergstunde an Gründonnerstag

Es ist eine lange katholische Tradition, der Ereignisse der Nacht zwischen Gründonnerstag und Karfreitag in einer Meditation und im Gebet vor dem auf dem Altar ausgesetzten Brot des Lebens, dem Allerheiligsten, zu gedenken.

In der Ölbergstunde greifen wir diese Tradition hier in St. Stephanus auf. Wir wollen gedanklich Jesus begleiten, wenn er nach dem Verlassen des Garten Getsemani auf die Schar bewaffneter Männer und Judas trifft.

Im Mittelpunkt der Ölbergstunde stehen die Personen dieser Nacht. Wir werden einem Handlanger der Hohen Priester, dem Jünger Johannes, Judas und Jesus begegnen.

Gründonnerstag, 19.45 Uhr, St. Stephanus.

Ölbergstunde 2026 Plakat

 

Ökumenische Passionsandachten: 7 Wochen – ohne Härte – mit Gefühl

Auch in diesem Jahr wird es ökumenische Passionsandachten geben unter dem Motto:  7 Wochen – ohne Härte – mit Gefühl. Wechselseitig treffen wir uns in Jakobus und Stephanus:

26. Februar 19.00 Uhr Jakobus-Kirche Weite

05. März 19.00 Uhr St.-Stephanus-Kirche Verletzlichkeit

12. März 19.00 Uhr Jakobus-Kirche Mitgefühl

19. März 19.00 Uhr St.-Stephanus-Kirche Nachfragen

26. März 19.00 Uhr Jakobus-Kirche Sanfte Töne

Konzert „Frieden“

Weihnachtskonzert „Frieden“

Das Jugendorchester Havixbeck lädt am Samstag, 27. Dezember, um 19.00 Uhr herzlich zum Weihnachtskonzert „Frieden“ in der St.-Stephanus-Kirche ein. Die musikalische Leitung hat Rainer Becker. Der Eintritt beträgt 10 € (ermäßigt 5 €). Eintrittskarten sind über www.localticketing.de, in der Musikschule Havixbeck sowie an der Abendkasse erhältlich. Es gilt freie Platzwahl.

60 Jahre St. Stephanus-Kirche

Als Folge der stark gestiegenen Einwohnerzahl nach dem Zweiten Weltkrieg  entstand in Münster zu Beginn der 1960er-Jahre als erstes großflächiges neues Wohnsiedlungsgebiet die Aaseestadt, und zwar auf einer von der Stadt erworbenen 76 Hektar großen Freifläche. Diese war ehemals überwiegend ackerbaulich genutzt worden und lag südlich des Kolderings und westlich  der Weselerstraße unweit der damals noch bestehenden Aaniederung (Der Aasee südwestlich der Torminbrücke wurde erst zwischen 1972 und 1975 fertiggestellt). Nach der Bebauung sollten im neuen Stadtrevier  etwa 6000 – 8000 Menschen wohnen, die meisten von ihnen Katholiken. Diese gingen damals noch in großer Zahl regelmäßig sonntags in den Gottesdienst. Innerhalb des heutigen Gebiets der Stadt Münster kam das Bistum Münster den vielen Kirchgängern entgegen, indem es – in Verbindung mit der Bildung kleinerer Seelsorgebezirke  –   in der Nachkriegszeit bis 1970 vierzehn (!) neue Gotteshäuser baute, darunter auch die Stephanuskirche in der Aaseestadt.

 

Autorisiert durch das Generalvikariat Münster beauftragte die zuständige St. Antonius-Gemeinde 1963 den bedeutenden Kölner Architekten Hans Schilling mit der Planung und Bauleitung des Gotteshauses und der anliegende Gemeindegebäude. Nach der Grundsteinlegung im Juni 1964 konnte die Kirche dann am 11.12.1965 – wenige Tage nach dem Ende des 2. Vatikanischen Konzils – von Bischof Josef Höffner geweiht werden.

 

Bereits im Oktober 1963 war der Kaplan Heinz Löker zum Seelsorger (seit April 1966 Pfarrer) für den neu zu errichtenden Pfarrbezirk ernannt worden und setzte sich mit großartigem Elan für Bau der Kirche und deren Finanzierung ein, denn es galt, dass die Kirchengemeinde einen hohen Eigenanteil zu leisten hatte. Dank der von Heinz Löker eingeworbenen Spenden war es dann möglich, dass die Kirche nicht nur eine einfache, sondern sogar eine künstlerisch hochwertige Innenausstattung erhielt.

 

Beeindruckend ist für die Gottesdienst-Teilnehmer zunächst einmal der fünfeckige  (zugleich Offenheit, Geborgenheit und eine mystische Atmosphäre vermittelnde) Gemeinderaum. Er ist verbunden mit dem parabelförmigen Chorraum. Von dort strebt das gleichmäßig ansteigende Dach dem höchsten Punkt (23 Meter) zu. Beim Aufschauen entdeckt man dann die hochgelegene Lichtbänder. Sie sind von dem Kölner Glasmaler Franz Pauli als abstrahierende Farbflächen mit sinngebenden Zeichen und Symbolen gestaltet worden. Altar, Lesepult, Sakramentshaus, Priestersitz und Taufstein stammen aus der Hand des Kölner Bildhauers Hein Wimmer. Die „Prinzipalstücke“ sind aus griechischem Mamor, der als alabasterähnlicher Naturstein bei Lichteinfall ein samtenes Aussehen annimmt und sich vorteilhaft vom Rot der Ziegelwände abhebt.

 

Es lohnte sich, auf viele weitere Einzelheiten der Stephanuskirche einzugehen. In diesem Zusammenhang sei auf den „Kleinen Kunstführer durch St. Stephanus, Münster“ (2.Aufl. 1993) verwiesen.

im November 2025                                                                                                                                   Franz Josef Lütke-Schellhove

Filme-Nachmittag-Abend: Gandhi

„Happy hour“ in St. Stephanus! Wir laden herzlich ein zu einem besonderen Filmabend: „Gandhi“ (1982). Der preisgekrönte Film schildert, wie Gandhi mit Gewaltlosigkeit und Mut die Unabhängigkeit Indiens mitprägte und weltweit zum Vorbild wurde. Der Film ist bestimmt nicht nur für die „Indien-Fahrer“ interessant! Da er recht lang ist, legen wir in der Mitte eine Pause ein zum Durchatmen, Essen, Trinken und zum Gespräch. Wir treffen uns am Freitag, 31.10.25 um 16.00 Uhr in der Alten Bücherei und freuen uns auf einen inspirierenden Abend in geselliger Runde.

Gandhi Flyer korrigiert