St.-Stephanus-Kirche

Die Gemeinde in der Aaseestadt

Logo_StephanusDie Gemeinde St. Stephanus ist in der Aaseestadt beheimatet. Dieses Stadtviertel liegt, anders als Roxel, Albachten und auch Mecklenbeck, im Kernbereich der Stadt Münster. Die Aaseestadt befindet sich östlich des Aasees und grenzt im Norden an den Kolde-Ring. Die Nähe zum Aasee und die vergleichsweise hohe Anzahl an Grünflächen und Parkanlagen macht die Aaseestadt zu einem beliebten Wohngebiet. So wohnen um die 5.800 Menschen in dem fast 1,5 km² großen Stadtviertel.
Im Gegensatz zu Roxel oder Albachten ist die Aaseestadt kein über Jahrhunderte gewachsener Stadtteil, sondern entstand in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Aufgrund des großen Bedarfs an Wohnraum in Münster wurden in den 60er Jahren neue Siedlungsflächen erschlossen und ganze Stadtviertel gebaut, wie Coerde oder eben die Aaseestadt.

Die Aaseestadt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Zahlreiche prägende Neubauten und vor allem die Generationswechsel unter den Hauseigentümern und Bewohnern des Stadtteils haben auch die Gemeinde St. Stephanus geprägt. Fester Mittelpunkt der Gemeinde war und ist aber nach wie vor das Gemeindezentrum rund um die St.-Stephanus-Kirche inmitten des sich verändernden Stadtteils.

Die Kirche St. Stephanus

Die Kirche St. Stephanus wurde im Jahr 1965 fertiggestellt und kann bis zu 500 Personen fassen.

Der Innenraum der Kirche nimmt den Gedanken des sammelnden Fünfecks, der dem Gemeindezentrum zugrunde liegt, erneut auf. Wo er sich mit der Parabelform des Altarraumes trifft, steht der Altar mit dem Kreuz darüber.

Der Gemeinderaum wirkt wie ein von hohen, schützenden Mauern umfangener Platz. Keine Säulen oder Pfeiler verstellen den Blick.
Durch den leicht nach vorn abfallenden, mit dunkelgrünem Anröchter Dolomit belegten Fußboden und das in drei Gruppen angeordnete Gestühl erfährt das Kirchenschiff eine zusätzliche Ausrichtung auf den Altarraum.

Der niedrigere, angrenzende Raum der Marienkapelle dient als Bereich des stillen Gebetes und als Werktagskirche, ohne dass die Verbindung zur Hauptkirche verloren ginge.

Der Altar ist in Blockform mit leicht abgerundeten Ecken gestaltet und ruht auf einer rechteckigen Säule aus dunklem, fast schwarzem Marmor. In der Mitte der Mensa sind unter einer eingelegten Platte Reliquien des heiligen Stephanus und des heiligen Viktor von Xanten geborgen. Fünf eingemeißelte Kreuze weisen auf die Wundmale des Gekreuzigten hin.

Die Priestersitze (Sedilien) nehmen die Form des Altares in kleiner Ausführung auf. Das Lesepult (Ambo) in leicht rückwärts geneigter Form steht in sinnvoller Beziehung zum Altar, ist jedoch näher zum Gemeinderaum gerückt, um die Bedeutung der Schriftlesung und des Wortes im Gottesdienst der Gemeinde zu betonen.

Das Sakramentshaus bildet den „Baum des Lebens“ nach: auf einem pfeilerartigen Sockel verzweigen sich vier Arme zu einer Öffnung, um sich dann in einer turmartigen Krone wieder zu vereinen. Die Öffnung nimmt den Tabernakel aus feuervergoldetem Stahl auf, der von vier Bronzetauben mit ausgebreiteten Flügeln getragen wird. Die Zweige des Baumes umschließen das Brot des Lebens, das von „eucharistischen Tauben“, wie es im Mittelalter hieß, getragen wird. Die Baumkrone selbst strebt in vielen Ansätzen weiter nach oben – Hinweis auf das ewige Leben, das kein Ende kennt.

Tritt man durch den Haupteingang in die Kirche hinein, so erblickt man das Taufbecken und die Osterkerze.

Ansprechpartnerin

Angela Bulitta
Pastoralreferentin
Tel. 0251 39995971
bulitta-a@bistum-muenster.de

Stephanuskirchplatz 4
48151 Münster

Tel. 0251 73523
Fax 0251 72090

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