AKTUELLES:

Die Bücherei geht online!

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Bücherei mit einem gültigen Ausweis haben die Möglichkeit, im Onlinekatalog „Webopac“ nach verfügbaren Medien zu suchen und diese, falls ausgeliehen, zu reservieren.

Mit „Libelle-e“ ist Online–Ausleihe möglich. Für eine Gebühr von 15,00 € im Jahr erhalten Leserinnen und Leser einen speziellen Ausweis sowie ein Passwort. Über diesen Weg lassen sich e-books, e-audio Hörbücher und e-paper und e-magazine herunterladen zur Nutzung auf  PC, Tablet oder e-book-Reader (funktioniert nicht mit Kindle).

Seit mehr als 25 Jahren gibt es in Roxel die katholische öffentliche Bücherei. Von Montag bis Freitag sorgen 22 ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen aus beiden Kirchengemeinden Roxels dafür, dass die Bücherei geöffnet ist.

Den Leserinnen und Lesern stehen ca. 4.500 Medien zur Verfügung. In der Hauptsache sind das natürlich Bücher. Es können auch Hörbücher, Spiele, Zeitschriften und CDs ausgeliehen werden. Alle Nutzerinnen und Nutzer erhalten einen Ausweis für einen Kostenbeitrag von zwei Euro. Die Ausleihe der Medien ist kostenlos.

Für das Lesen begeistern

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Ein Schwerpunkt der Büchereiarbeit besteht darin, Kinder für Bücher zu begeistern und sie zum Lesen anzuregen. Deshalb gibt es in diesem Bereich ganz besondere Angebote:

Kinder im Vorschulalter können den sogenannten „Büchereiführerschein“ bekommen. Mit diesem Angebot sollen die Kinder einen ersten eigenständigen Zugang zur Bücherei bekommen, Spaß am Vorlesen haben, Lust aufs Lesen entwickeln und die Bücherei als spannenden Aufenthaltsort entdecken.

In Zusammenarbeit mit der Grundschule wurde das Projekt „Lesepaten“ gestartet, in dem motivierte Roxelerinnen und Roxeler, Kinder beim Lesenlernen unterstützen. Außerdem werden Büchereiführungen für Schulklassen oder Vorlesen während der Lesewoche durchgeführt. Bücherkisten werden zu verschiedenen Unterrichtsthemen auf Anfrage bereitgestellt.

Außerdem werden Büchereiführungen für Schulklassen oder Vorlesen während der Lesewoche durchgeführt. Bücherkisten werden zu verschiedenen Unterrichtsthemen auf Anfrage bereitgestellt.

Buch des Monats

Die Leserinnen und Leser finden durch die Empfehlungen „Buch des Monats“ anregende Lektürehinweise.

Buch des Monats Mai 2018

VALERIE SCHÖNIAN

 Wie ich versuchte, die katholische Kirche zu verstehen

Halleluja

Die junge  Journalistin lebt ein typisches Mitzwanziger- Leben in Berlin. Sie wird gefragt, ob sie für ein Projekt des Zentrums für Berufungspastoral der katholischen Bischofskonferenz einen Priester begleiten möchte.

Sie ist politisch links ausgerichtet und Feministin. Sie ist zwar katholisch, aber Glaube und Kirche sind ihr nicht wichtig. Sie wagt das Experiment und macht sich auf nach Münster-Roxel, in die Gemeinde von Franziskus von Boeselager

cover: www.buchhandel.de

Von April 2016  – Mai 2017 pendelt sie zwischen Berlin und Münster. Sie wohnt  zwischen Pfarrhaus und Kirche.

Sie  erlebt Franziskus beim Früh – Mittag – und Abendgebet. Sie begleitet ihn bei seiner täglichen Arbeit in der Pfarrei, bei Messdienerfahrten, Krankenbesuchen, sogar in den  Vatikan und zum Weltjugendtag nach Krakau.

Vor allem aber stellt sie ihm viele Fragen. Warum bist du Priester geworden? Warum sind Frauen vom Priesteramt ausgeschlossen? Wie ist das mit dem Zölibat? Was macht Franziskus wenn nicht Sonntag ist?

Über ihre Erlebnisse schrieb sie in einem Blog „Valerie und der Priester“Dieser Blog war die Grundlage des Buches, das auf unterhaltsame Weise das Lebenin und mit der Kirche beschreibt.

Der Katholik und die Feministin begegnen sich mit Toleranz und

Respekt.

Buch des Monats April 2018

Pascal Mercier

Lea

cover: www.buchhandel.de

In dieser Novelle berichtet Mercier von einer Zufalls-bekanntschaft zweier Männer in Südfrankreich. Auf ihrer gemeinsamen Heimfahrt nach Bern entwickelt sich ein intimes und vertrautes Verhältnis, für das andere Jahre brauchen. Der Ich-Erzähler Adrian Herzog, der vor seinen Angstattacken und Selbstzweifeln einmal Starchirurg war, erzählt die Lebens-geschichte seines Mitfahrers Martin van Vliet, die dieser ihm in zwanghafter Atemlosigkeit erzählt. Es ist die tragische Lebensgeschichte seiner Tochter Lea.

Lea, die sich in das Geigenspiel regelrecht verbeißt. Zu Anfang erscheint das Spielen als eine Art Therapie, um über den Tod der Mutter hinwegzukommen. Schleichend wird es zerstörerisch, sowohl für Lea als auch für den Vater Martin van Vliet. Mit allen Mitteln versucht er ihr durch seine Unterstützung nahe zu kommen, gerät dabei aber immer mehr in den eigentlichen Abgrund seiner bürgerlichen Existenz. Es ist eine sehr spannungsreiche Erzählung. Obwohl man den Verlauf und das Ende schon absehen kann, verschlingt man trotzdem Seite um Seite.

Zitat eines Literaturkritikers: Pascal Mercier erfindet in seiner Novelle „Lea“ einen neuen „Homo Faber“.

Buch des Monats März 2018

Die vielen Namen der Liebe

Kim Thuy

Eine ruhige meisterliche Geschichte! Vi ist der Name eines kleinen Mädchens, das mit seiner Mutter und seinen 3 Brüdern während des Krieges aus Vietnam geflohen ist. Von einem Flüchtlingslager in Malaysia zog die Familie weiter, um in der Nähe von Quebec in Kanada zu leben, wo sie eine unauffällige Jugend verbrachte. Sie beginnt danach ein Studium des Rechts und der Sprachen und geht dann als Mitarbeiterin eines Hilfsprojekts nach Vietnam zurück. Erinnerungen an ihre Kindheit, Einzelheiten ihrer Flucht, sowie die Bewunderung der Mutter tauchen wieder auf.

In diesem Wiegeschritt zwischen Kanada und dem verlassenen Vietnam und dem Neuen bewegt sich der episodenhafte Roman. Er beinhaltet aber vor allem wirklich die unterschiedlichen Arten von Liebe und Sehnsucht. Hierbei gelingt es Kim Thuy sehr gut nicht nur die Beziehung zu Menschen zum Schwingen zu bringen, sondern auch die Traditionen und Essgewohnheiten an den Orten. Es scheint ein autobiografisches Buch zu sein und eine Geschichte über die Entwurzelung und der ständig neuen Herausforderung an den neuen Orten.

Man braucht zu Anfang etwas, um in den Roman hinein zu finden, doch dann kann man ihn nicht wieder weglegen, besonders dann wenn man jemals in Vietnam gewesen ist, in die Kultur eintauchen und sich neugierig ansprechen lassen möchte. Ein wunderbar anregendes Buch!!

Buch des Monats Februar 2018

Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

Rachel Joyce

1972, es war das Jahr, in dem Großbritannien der EWG beitrat, und auch das Jahr mit den zwei Zusatzsekunden. Diese wurden nötig, weil die Zeit nicht mehr im Einklang mit der Erdbewegung war. Der elfjährige Byron gibt den zwei Zusatzsekunden die Schuld daran, dass sein wohlgeordnetes Leben fortan aus dem Takt geriet.

Es beginnt mit einem Autounfall seiner Mutter. Ohne es zu bemerken, fährt Diana ein kleines Mädchen an. Nur Byron auf dem Beifahrersitz wird Zeuge des Unglücks. Als er später seiner Mutter von dem Zusammenstoß erzählt, versucht sie, den Schaden wiedergutzumachen. Sie überhäuft die Familie des nur leicht verletzten Mädchens mit Geschenken. Mehr und mehr lässt Diana Beverley, die selbstsüchtige Mutter des Mädchens, in ihr Leben ein.

Die Fassade ihrer eigenen bürgerlichen Existenz dagegen bricht zusammen. Das Bild der tadellos funktionierenden Ehefrau und Mutter löst sich auf, der Unfall wirkt wie ein Brandbeschleuniger. Auch Byrons heile Kinderwelt wird von dem zerstörerischen Sog erfasst. Er fühlt sich schuldig an dem Unglück.

Es gibt noch einen zweiten Erzählstrang. Er spielt in der Gegenwart. Auch hier geht es um einen Unfall. Jim ist ein etwa 50-jähriger Mann, der in einem Schnellrestaurant Tische putzt. Wir erfahren, dass er jahrelang in einer psychiatrischen Anstalt lebte, unter Manien leidet und sich nur stotternd artikulieren kann. Eines Tages wird er von seiner Bekannten Eileen, der Frau mit den flammend roten Haaren, angefahren. Doch Jim bestreitet, sie gesehen zu haben. Er will nicht schuldig werden.

Einmal mehr beschreibt Joyce, wie ein einziger Augenblick ein ganzes Leben verändern kann.

Buch des Monats Januar 2018

Die Hauptstadt

Robert Menasse

Der große europäische Roman

In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; ’zu den Akten legen’ wäre zu viel gesagt, denn die sind unauffindbar. Und Alois Erhart, Emeritus der Volkswirtschaft, soll in einem Think-Tank der Kommission vor den Denkbeauftragten aller Länder Worte sprechen, die seine letzten sein könnten.

In seinem neuen Roman spannt Robert Menasse einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen. Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen – für das Schwein, das durch die Straßen läuft. Und David de Vriend bekommt ein Begräbnis, das stillschweigend zum Begräbnis einer ganzen Epoche wird: der Epoche der Scham.

Lesenpaten gesucht

Seit mehreren Jahren wird das Projekt „Lesepaten“ zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz der Grundschüler mit großem Erfolg an der Marienschule Roxel durchgeführt. Die Organisation und Koordination des Angebots liegt in den Händen der Bücherei. Für das laufende Schuljahr werden noch Patinnen und Paten gesucht, die sich in diesem Bereich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Lesepatin und Lesepate kann jeder sein, der gerne liest bzw. vorliest und Spaß an der Arbeit mit Kindern hat. Sie gehen für 1 – 2 Unterrichtsstunden pro Woche in die Schule und lesen während der Unterrichtszeit mit einzelnen Kindern oder kleinen Gruppen. Die genaue Vorgehensweise wird mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrern abgesprochen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie Lesepate-/in werden? Nähere Informationen unter der Rufnummer 02534-2929 (Caroline Brämswig)

Letzte Beiträge

Buchlesung im Pfarrzentrum ein voller Erfolg - Halleluja!

Am Freitag (11.05.) füllte sich das Roxeler Pfarrzentrum mehr und mehr mit interessierten Gemeindemitgliedern und Gästen und war schließlich bis auf den letzten Platz besetzt. Die Berliner Journalistin Valerie Schönian und Kaplan Franziskus von Boeselager aus der St.-Liudger-Pfarrei lasen, auf…

"Halleluja" Buchlesung mit Valerie

Im Auftrag des Zentrums für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz begleitete die Journalistin Valerie Schönian aus Berlin ein Jahr lang Kaplan Franziskus von Boeselager aus der Gemeinde St. Pantaleon. Über seinen Alltag, ihre Fragen, Gespräche und Gedanken berichtete sie in einem Internet-Blog…

Ansprechpartnerin

Caroline Brämswig
Leitung

Tel. 02534 581540 | E-Mail

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    webOPAC der KöB St. Pantaleon

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