AKTUELLES:

Während der Sommerferien führen wir für die Pfarrbücherei St. Pantaleon die Corona-bedingten derzeitigen  Öffnungszeiten fort:

mittwochs von 9  – 10:30 Uhr und 
donnerstags von 17 – 18:30 Uhr

Zwischenzeitlich konnten wir neue Medien einstellen; damit besteht auch während der Sommerferien für alle Daheimgebliebenen die Möglichkeit, sich mit neuer Lektüre zu versorgen.

Die Ferien enden am Mittwoch, den 12. August. Welche Öffnungszeiten ab dann gelten werden, hängt von dem weiteren Verlauf der Pandemie und eventuellen weiteren Lockerungen ab.

TONIE – eine Alternative zur CD

Ab sofort leihen wir kostenlos „Tonie-Figuren“ aus.

KÖB Tonie Foto: Mary Wottawa

„Tonies“ sind kleine Figuren, die einfach auf die „Toniebox“ gestellt werden können um Kinderhörspiele oder Lieder wiederzugeben. Man kann aber auch einfach mit ihnen spielen.

Die „Toniebox“ selbst können wir leider nicht ausleihen, sie darf aber in der Bücherei gerne ausprobiert werden.

Die Tonies sind empfohlen für Kinder von 3 bis 8 Jahren.

Die Bücherei geht online!

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Bücherei mit einem gültigen Ausweis haben die Möglichkeit, im Onlinekatalog „Webopac“ nach verfügbaren Medien zu suchen und diese, falls ausgeliehen, zu reservieren.

Mit „Libelle-e“ ist Online–Ausleihe möglich. Für eine Gebühr von 15,00 € im Jahr erhalten Leserinnen und Leser einen speziellen Ausweis sowie ein Passwort. Über diesen Weg lassen sich e-books, e-audio Hörbücher und e-paper und e-magazine herunterladen zur Nutzung auf  PC, Tablet oder e-book-Reader (funktioniert nicht mit Kindle).

Seit mehr als 25 Jahren gibt es in Roxel die katholische öffentliche Bücherei. Von Montag bis Freitag sorgen 22 ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen aus beiden Kirchengemeinden Roxels dafür, dass die Bücherei geöffnet ist.

Den Leserinnen und Lesern stehen ca. 4.500 Medien zur Verfügung. In der Hauptsache sind das natürlich Bücher. Es können auch Hörbücher, Spiele, Zeitschriften und CDs ausgeliehen werden. Alle Nutzerinnen und Nutzer erhalten einen Ausweis für einen Kostenbeitrag von zwei Euro. Die Ausleihe der Medien ist kostenlos.

Für das Lesen begeistern

20160422_113103

Ein Schwerpunkt der Büchereiarbeit besteht darin, Kinder für Bücher zu begeistern und sie zum Lesen anzuregen. Deshalb gibt es in diesem Bereich ganz besondere Angebote:

Kinder im Vorschulalter können den sogenannten „Büchereiführerschein“ bekommen. Mit diesem Angebot sollen die Kinder einen ersten eigenständigen Zugang zur Bücherei bekommen, Spaß am Vorlesen haben, Lust aufs Lesen entwickeln und die Bücherei als spannenden Aufenthaltsort entdecken.

In Zusammenarbeit mit der Grundschule wurde das Projekt „Lesepaten“ gestartet, in dem motivierte Roxelerinnen und Roxeler, Kinder beim Lesenlernen unterstützen. Außerdem werden Büchereiführungen für Schulklassen oder Vorlesen während der Lesewoche durchgeführt. Bücherkisten werden zu verschiedenen Unterrichtsthemen auf Anfrage bereitgestellt.

Außerdem werden Büchereiführungen für Schulklassen oder Vorlesen während der Lesewoche durchgeführt. Bücherkisten werden zu verschiedenen Unterrichtsthemen auf Anfrage bereitgestellt.

Buch des Monats

Die Leserinnen und Leser finden durch die Empfehlungen „Buch des Monats“ anregende Lektürehinweise.

Postscript

Was ich dir noch sagen möchte 

Cecelia Ahern

„Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.“
Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.

„Postscript“ ist ein eigenständiger, tief berührender Roman über die essentiellen Lebensfragen: Wie können wir sinnvoll und glücklich leben, obwohl wir einmal sterben müssen? Was können wir unseren Liebsten mitgeben? Und was bleibt von uns?
Ergreifend, humorvoll und inspirierend schreibt Cecelia Ahern über das Leben und den Tod; über Schmerz, Liebe und Glück; über das Hier und Jetzt und die Zukunft.

Ein tief bewegender Roman darüber, wozu wir da sind und was von uns bleibt. Die überraschende Fortsetzung des Weltbestsellers „P.S. Ich liebe Dich“ – aber auch ganz unabhängig davon zu lesen.

Foto und Text: borromedien

OSTBEWUSSTSEIN
Warum Nachwendekinder für den Osten streiten und was das für die Deutsche Einheit bedeutet

Valerie Schönian

Im Oktober feiern wir 30 Jahre Wiedervereinigung.

Valerie Schönian, Jahrgang 1990, hat die DDR eigentlich nicht mehr miterlebt, merkt aber dennoch, dass sie anders tickt als ihre westdeutschen Kollegen. Sie ertappt sich dabei, dass sie ständig den Osten erklären und verteidigen muss. Warum das so ist, warum es plötzlich ein ostdeutsches Wir-Gefühl auch in der Nachwendegeneration gibt, lotet Schönian auf einer Reise zu ihren ostdeutschen Wurzeln aus. Dabei spricht sie mit Soziologen, Politikern und Vertreter ihrer Generation aus Ost und West.

Valerie Schönian wuchs in Magdeburg auf. Für ihr Studium der Politikwissenschaft und Germanistik ging sie nach Berlin und absolvierte anschließend die Deutsche Journalistenschule in München. Heute lebt sie als freie Journalistin in Berlin und arbeitet unter anderem für das Leipziger Büro der ZEIT.

Text: Christina Herborg / Piper Verlag
Foto: Meiko Herrmann / Zeit Online

Sie kam aus Mariupol

Natascha Wodin

„Sie kam aus Mariupol“ ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als „Ostarbeiterin“ nach Deutschland verschleppt wurde. Sie erzählt beklemmend, ja bestürzend intensiv vom Anhängsel des Holocaust, einer Fußnote der Geschichte: der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Ihre Mutter, die als junges Mädchen den Untergang ihrer Adelsfamilie im stalinistischen Terror miterlebte, bevor sie mit ungewissem Ziel ein deutsches Schiff bestieg, tritt wie durch ein spätes Wunder aus der Anonymität heraus, bekommt ein Gesicht, das unvergesslich ist. „Meine arme, kleine, verrückt gewordene Mutter“, kann Natascha Wodin nun zärtlich sagen, und auch für uns Leser wird begreifbar, was verlorenging. Dass es dieses bewegende, dunkel-leuchtende Zeugnis eines Schicksals gibt, das für Millionen anderer steht, ist ein literarisches Ereignis.

„Das erinnert nicht von ungefähr an die Verfahrensweise, mit der W. G. Sebald, der große deutsche Gedächtniskünstler, verlorene Lebensläufe der Vergessenheit entriss.“ (Sigrid Löffler in ihrer Laudatio auf Natascha Wodin bei der Verleihung des Alfred-Döblin-Preises 2015)

Text und Foto: borromedien

Träume von Freiheit

Flammen am Meer

 Silke Böschen

An einem sonnigen Wintermorgen 1875 herrscht großer Andrang im Hafen von Bremerhaven. Gleich wird die „Mosel“ ablegen. Ihr Ziel: New York. Plötzlich zerreißt ein Knall die Luft. Menschen, Tiere, ganze Fuhrwerke werden durch die Luft geschleudert. Eine Dynamit-Explosion mit vielen Toten und Verletzten. Die „Thomas-Katastrophe“ macht weltweit Schlagzeilen. Beim Begräbnis stehen sich zwei Frauen gegenüber. Die eine hat gerade fast ihre gesamte Familie verloren. Die andere ist die Ehefrau des „Dynamit-Teufels“. Beide Frauen beginnen ein neues Leben, bis die eine, Jahre später, unvermittelt in New York vor der Tür der anderen steht …

Quelle Bild und Text: borromedien

Mein Leben mit Martha

Martina Bergmann

„DIESES BUCH IST VON EINER UNGLAUBLICHEN FEINHEIT, ES HAT GANZ VIEL HUMOR UND EINEN STILLEN WITZ … ES HAT MICH TIEF BEEINDRUCKT.“ CHRISTINE WESTERMANN

Martina kümmert sich um Martha. Martha ist Mitte achtzig und in einer „poetischen Verfassung“. So nannte das Heinrich, der Mann, mit dem Martha fast vierzig Jahre lang zusammenlebte. Aber jetzt ist Heinrich tot, und Martina beschließt, sich der alten Dame anzunehmen, ohne mit ihr verwandt zu sein oder sie auch nur gut zu kennen. Sie gründet mir ihr eine Wohngemeinschaft der etwas anderen Art. Kann das gutgehen?

Ein glänzend geschriebenes Plädoyer für das Zusammenleben der Generationen. Und das bewegende Portrait zweier unkonventioneller Frauen.

Text und Bild: Borromedien

Lesenpaten gesucht

Seit mehreren Jahren wird das Projekt „Lesepaten“ zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz der Grundschüler mit großem Erfolg an der Marienschule Roxel durchgeführt. Die Organisation und Koordination des Angebots liegt in den Händen der Bücherei. Für das laufende Schuljahr werden noch Patinnen und Paten gesucht, die sich in diesem Bereich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Lesepatin und Lesepate kann jeder sein, der gerne liest bzw. vorliest und Spaß an der Arbeit mit Kindern hat. Sie gehen für 1 – 2 Unterrichtsstunden pro Woche in die Schule und lesen während der Unterrichtszeit mit einzelnen Kindern oder kleinen Gruppen. Die genaue Vorgehensweise wird mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrern abgesprochen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie Lesepate-/in werden? Nähere Informationen unter der Rufnummer 02534-2929 (Caroline Brämswig)

Letzte Beiträge

Wiedereröffnung der Bücherei St. Pantaleon

Ab dem 14. Mai wird die Bücherei St. Pantaleon wieder öffnen, zunächst immer donnerstags zu der gewohnten Zeit zwischen 17.00 Uhr und 18.30 Uhr. Das Team der Mitarbeiterinnen hat zuvor alle Maßnahmen veranlasst, um einen möglichst gefahrlosen Besuch in der Bücherei zu ermöglichen. So wurde…

Kabarett-Abend zum KöB Jubiläum

Der besondere Abend Zu unserem 30. Jubiläum gönnen wir Ihnen und uns das Musik-Kabarett-Duo LOOSEFIT. Die beiden Frauen präsentieren uns ihr aktuelles Abendprogramm „Alles außer Frühling“ mit ausschließlich eigenen Songs. Sie verknüpfen in den Zwischenmoderationen geschickt subtilen Humor…

Ansprechpartnerin

Caroline Brämswig
Leitung

Tel. 02534 581540

  • Montag » 10.00-11.30 Uhr & 16.00-17.30 Uhr
  • Dienstag » 16.00-17.30 Uhr
  • Mittwoch » 9.00-10.30 Uhr & von 15.00 -17.00 Uhr (nachmittags mit Lese-Café)
  • Donnerstag » 17.00-18.30 Uhr
  • Freitag » 10.00-11.30 Uhr & 15.00-17.00 Uhr

Ab Februar 2019 erweitertes Angebot! Das Lese-Café, mittwochs von 15 – 17 Uhr!

  • e-Medien

    Online-Ausleihe über libell-e.de

  • webOPAC

    webOPAC der KöB St. Pantaleon

Termine