„Hast du Angst vor dem Tod“,  fragte der kleine Prinz die Rose. Darauf antwortete sie: „Aber nein. Ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt soviel ich konnte. So will ich warten auf das neue Leben und ohne Angst und Verzagen verblühen“
Antoine de Saint-Exupéry

Aus dem Team der Bücherei St. Pantaleon ist unsere liebe Kollegin Maria Eiling verstorben. Wir sind tief betroffen und fühlen mit ihrer Familie. Sie hat unser Team bis zuletzt mit ihrem Engagement und ihrer großen Tatkraft sehr bereichert. Selbst eine begeisterte Leserin, stand sie den Besuchern der Bücherei gerne mit Tipps für interessanten Lesestoff zur Seite. Wir werden sie in unserer Runde vermissen.
Die Mitarbeiterinnen der Bücherei

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Kostenfreie Online-Ausleihe jetzt auch in Roxel möglich

Als besonderen Service und um die Leserinnen und Leser (besonders auch die Kinder) in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, ermöglichen wir  bis auf weiteres den kostenlosen Zugang zur Online-Ausleihe. Bei Interesse  schreiben Sie uns eine Mail an folgende Adresse:

buecherei.pantaleon.roxel@gmx.de

Für alle, die einen gültigen Leseausweis besitzen, wird der Zugang zur Online- Ausleihe freigeschaltet.

Bücherei St. Pantaleon bleibt geschlossen

Wir bitten alle Leserinnen und Leser um Verständnis dafür, dass das Team der Bücherei sich der aktuellen Situation anpasst und die Bücherei für die Zeit bis nach den Osterferien geschlossen hält. Für diese Zeit werden keine Mahngebühren berechnet.

TONIE – eine Alternative zur CD

Ab sofort leihen wir kostenlos „Tonie-Figuren“ aus.

KÖB Tonie Foto: Mary Wottawa

„Tonies“ sind kleine Figuren, die einfach auf die „Toniebox“ gestellt werden können um Kinderhörspiele oder Lieder wiederzugeben. Man kann aber auch einfach mit ihnen spielen.

Die „Toniebox“ selbst können wir leider nicht ausleihen, sie darf aber in der Bücherei gerne ausprobiert werden.

Die Tonies sind empfohlen für Kinder von 3 bis 8 Jahren.

Die Bücherei geht online!

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Bücherei mit einem gültigen Ausweis haben die Möglichkeit, im Onlinekatalog „Webopac“ nach verfügbaren Medien zu suchen und diese, falls ausgeliehen, zu reservieren.

Mit „Libelle-e“ ist Online–Ausleihe möglich. Für eine Gebühr von 15,00 € im Jahr erhalten Leserinnen und Leser einen speziellen Ausweis sowie ein Passwort. Über diesen Weg lassen sich e-books, e-audio Hörbücher und e-paper und e-magazine herunterladen zur Nutzung auf  PC, Tablet oder e-book-Reader (funktioniert nicht mit Kindle).

Seit mehr als 25 Jahren gibt es in Roxel die katholische öffentliche Bücherei. Von Montag bis Freitag sorgen 22 ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen aus beiden Kirchengemeinden Roxels dafür, dass die Bücherei geöffnet ist.

Den Leserinnen und Lesern stehen ca. 4.500 Medien zur Verfügung. In der Hauptsache sind das natürlich Bücher. Es können auch Hörbücher, Spiele, Zeitschriften und CDs ausgeliehen werden. Alle Nutzerinnen und Nutzer erhalten einen Ausweis für einen Kostenbeitrag von zwei Euro. Die Ausleihe der Medien ist kostenlos.

Für das Lesen begeistern

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Ein Schwerpunkt der Büchereiarbeit besteht darin, Kinder für Bücher zu begeistern und sie zum Lesen anzuregen. Deshalb gibt es in diesem Bereich ganz besondere Angebote:

Kinder im Vorschulalter können den sogenannten „Büchereiführerschein“ bekommen. Mit diesem Angebot sollen die Kinder einen ersten eigenständigen Zugang zur Bücherei bekommen, Spaß am Vorlesen haben, Lust aufs Lesen entwickeln und die Bücherei als spannenden Aufenthaltsort entdecken.

In Zusammenarbeit mit der Grundschule wurde das Projekt „Lesepaten“ gestartet, in dem motivierte Roxelerinnen und Roxeler, Kinder beim Lesenlernen unterstützen. Außerdem werden Büchereiführungen für Schulklassen oder Vorlesen während der Lesewoche durchgeführt. Bücherkisten werden zu verschiedenen Unterrichtsthemen auf Anfrage bereitgestellt.

Außerdem werden Büchereiführungen für Schulklassen oder Vorlesen während der Lesewoche durchgeführt. Bücherkisten werden zu verschiedenen Unterrichtsthemen auf Anfrage bereitgestellt.

Buch des Monats

Die Leserinnen und Leser finden durch die Empfehlungen „Buch des Monats“ anregende Lektürehinweise.

Sie kam aus Mariupol

Natascha Wodin

„Sie kam aus Mariupol“ ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als „Ostarbeiterin“ nach Deutschland verschleppt wurde. Sie erzählt beklemmend, ja bestürzend intensiv vom Anhängsel des Holocaust, einer Fußnote der Geschichte: der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Ihre Mutter, die als junges Mädchen den Untergang ihrer Adelsfamilie im stalinistischen Terror miterlebte, bevor sie mit ungewissem Ziel ein deutsches Schiff bestieg, tritt wie durch ein spätes Wunder aus der Anonymität heraus, bekommt ein Gesicht, das unvergesslich ist. „Meine arme, kleine, verrückt gewordene Mutter“, kann Natascha Wodin nun zärtlich sagen, und auch für uns Leser wird begreifbar, was verlorenging. Dass es dieses bewegende, dunkel-leuchtende Zeugnis eines Schicksals gibt, das für Millionen anderer steht, ist ein literarisches Ereignis.

„Das erinnert nicht von ungefähr an die Verfahrensweise, mit der W. G. Sebald, der große deutsche Gedächtniskünstler, verlorene Lebensläufe der Vergessenheit entriss.“ (Sigrid Löffler in ihrer Laudatio auf Natascha Wodin bei der Verleihung des Alfred-Döblin-Preises 2015)

Text und Foto: borromedien

Träume von Freiheit

Flammen am Meer

 Silke Böschen

An einem sonnigen Wintermorgen 1875 herrscht großer Andrang im Hafen von Bremerhaven. Gleich wird die „Mosel“ ablegen. Ihr Ziel: New York. Plötzlich zerreißt ein Knall die Luft. Menschen, Tiere, ganze Fuhrwerke werden durch die Luft geschleudert. Eine Dynamit-Explosion mit vielen Toten und Verletzten. Die „Thomas-Katastrophe“ macht weltweit Schlagzeilen. Beim Begräbnis stehen sich zwei Frauen gegenüber. Die eine hat gerade fast ihre gesamte Familie verloren. Die andere ist die Ehefrau des „Dynamit-Teufels“. Beide Frauen beginnen ein neues Leben, bis die eine, Jahre später, unvermittelt in New York vor der Tür der anderen steht …

Quelle Bild und Text: borromedien

Mein Leben mit Martha

Martina Bergmann

„DIESES BUCH IST VON EINER UNGLAUBLICHEN FEINHEIT, ES HAT GANZ VIEL HUMOR UND EINEN STILLEN WITZ … ES HAT MICH TIEF BEEINDRUCKT.“ CHRISTINE WESTERMANN

Martina kümmert sich um Martha. Martha ist Mitte achtzig und in einer „poetischen Verfassung“. So nannte das Heinrich, der Mann, mit dem Martha fast vierzig Jahre lang zusammenlebte. Aber jetzt ist Heinrich tot, und Martina beschließt, sich der alten Dame anzunehmen, ohne mit ihr verwandt zu sein oder sie auch nur gut zu kennen. Sie gründet mir ihr eine Wohngemeinschaft der etwas anderen Art. Kann das gutgehen?

Ein glänzend geschriebenes Plädoyer für das Zusammenleben der Generationen. Und das bewegende Portrait zweier unkonventioneller Frauen.

Text und Bild: Borromedien

Königskinder

Alex Capus

Sechsundzwanzig Jahre sind Tina und Max verheiratet. „Sie stritten über Vollkorn-Pasta und Überwachungskameras, über Geschirrspüler und die korrekte Anwendung des Genitivs im Schweizer Dialekt; aber in den großem Dingen des Lebens – den Dingen, auf die es wirklich ankam – waren sie sich schon immer einig gewesen.“ (S. 12) So charakterisiert der Erzähler die Protagonisten zu Beginn seines Romans, als sie gemeinsam in ihrem Auto auf dem Rückweg vom Berner Oberland “ die abwechslungsreiche Abkürzung über den Jaunpass hinunter ins Greyerzerland“ (S. 13) nehmen, obwohl aufgrund der Witterungsverhältnisse die Passstraße gesperrt war. Und es kommt, wie es kommen musste: Sie bleiben im Schnee stecken und müssen auf die Schneefräse warten. Um die Zeit zu verbringen, erzählt Max Tina eine „wahre“ Geschichte, die Liebesgeschichte von Jakob und Marie, mit der er seine Frau in die Zeit der französischen Revolution versetzt. Sie lässt sich aber die rührende Story im historischen Gewand nicht einfach so erzählen, sondern unterbricht ihren Mann mit Nachfragen und teilweise ironischen Bemerkungen über seine Ausgestaltung der Geschichte. Mit Anbruch des Morgens ist die Geschichte zu Ende erzählt, für Tina und Max ist ihre Geschichte aber noch nicht ganz zu Ende….

Ein sehr lesenswerter, nicht allzu umfangreicher Roman über den Zauber des Geschichtenerzählens.

Dörte Teske

Bildquelle: borromedien

Von Vögeln und Menschen

Margriet de Moor

Vor dem Amsterdamer Hauptbahnhof klafft eine Baugrube. Auf dem schmalen Steg davor begegnen sich zwei Frauen. Schreiend beginnt die jüngere auf die ältere einzuschlagen, bis diese in die Grube stürzt und den Tod findet. Seit ihrer Kindheit hat Marie Lina den Gedanken an Rache im Herzen getragen, an diesem Tag bricht er sich Bahn. Marie Linas Mann ist Vogelvertreiber am Flughafen, sie führen eine gute Ehe. Die tiefe Wut seiner Frau aber kann er nicht vertreiben. Warum hat Marie Linas Mutter einst einen Mord gestanden, den sie nicht begangen hat? Von Vögeln und Menschen ist ein Roman über drei starke Frauen – spannend, dicht und unglaublich raffiniert erzählt.

„Ein ganz stiller, sanfter Krimi.“ Elke Heidenreich, WDR 4, 13.04.18

Margriet de Moor, geb. 1941, studierte in Den Haag Gesang und Klavier. Nach einer Karriere als Sängerin, vor allem mit Liedern des 20. Jahrhunderts, studierte sie in Amsterdam Kunstgeschichte und Architektur.

Bild und Text: borromedien

Lesenpaten gesucht

Seit mehreren Jahren wird das Projekt „Lesepaten“ zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz der Grundschüler mit großem Erfolg an der Marienschule Roxel durchgeführt. Die Organisation und Koordination des Angebots liegt in den Händen der Bücherei. Für das laufende Schuljahr werden noch Patinnen und Paten gesucht, die sich in diesem Bereich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Lesepatin und Lesepate kann jeder sein, der gerne liest bzw. vorliest und Spaß an der Arbeit mit Kindern hat. Sie gehen für 1 – 2 Unterrichtsstunden pro Woche in die Schule und lesen während der Unterrichtszeit mit einzelnen Kindern oder kleinen Gruppen. Die genaue Vorgehensweise wird mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrern abgesprochen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie Lesepate-/in werden? Nähere Informationen unter der Rufnummer 02534-2929 (Caroline Brämswig)

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Lesepaten gesucht  Seit mehreren Jahren wird das Projekt „Lesepaten“ zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz der Grundschüler mit großem Erfolg an der Marienschule Roxel durchgeführt. Die Organisation und Koordination des Angebots liegt in den Händen der Pfarrbücherei  St. Pantaleon.…

Ansprechpartnerin

Caroline Brämswig
Leitung

Tel. 02534 581540

  • Montag » 10.00-11.30 Uhr & 16.00-17.30 Uhr
  • Dienstag » 16.00-17.30 Uhr
  • Mittwoch » 9.00-10.30 Uhr & von 15.00 -17.00 Uhr (nachmittags mit Lese-Café)
  • Donnerstag » 17.00-18.30 Uhr
  • Freitag » 10.00-11.30 Uhr & 15.00-17.00 Uhr

Ab Februar 2019 erweitertes Angebot! Das Lese-Café, mittwochs von 15 – 17 Uhr!

  • e-Medien

    Online-Ausleihe über libell-e.de

  • webOPAC

    webOPAC der KöB St. Pantaleon

Termine