AKTUELLES:

„Kaffeestündchen“

Ab Oktober wird es dauerhaft immer mittwochs zu den Öffnungszeiten der Bücherei (16-17.30 Uhr) ein Lesecafé geben. Hier kann man miteinander ins Gespräch kommen über das, was bewegt, beunruhigt, freut … (auch über das spannende Buch, das man gerade gelesen hat), aber auch „verschnaufen“ und in Ruhe in einer Zeitschrift blättern. Die Mitarbeiterinnen der Bücherei freuen sich auf zahlreiche Besucher*innen.

TONIE – eine Alternative zur CD

Ab sofort leihen wir kostenlos „Tonie-Figuren“ aus.

KÖB Tonie Foto: Mary Wottawa

„Tonies“ sind kleine Figuren, die einfach auf die „Toniebox“ gestellt werden können um Kinderhörspiele oder Lieder wiederzugeben. Man kann aber auch einfach mit ihnen spielen.

Die „Toniebox“ selbst können wir leider nicht ausleihen, sie darf aber in der Bücherei gerne ausprobiert werden.

Die Tonies sind empfohlen für Kinder von 3 bis 8 Jahren.

Die Bücherei geht online!

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Bücherei mit einem gültigen Ausweis haben die Möglichkeit, im Onlinekatalog „Webopac“ nach verfügbaren Medien zu suchen und diese, falls ausgeliehen, zu reservieren.

Mit „Libelle-e“ ist Online–Ausleihe möglich. Für eine Gebühr von 15,00 € im Jahr erhalten Leserinnen und Leser einen speziellen Ausweis sowie ein Passwort. Über diesen Weg lassen sich e-books, e-audio Hörbücher und e-paper und e-magazine herunterladen zur Nutzung auf  PC, Tablet oder e-book-Reader (funktioniert nicht mit Kindle).

Seit mehr als 25 Jahren gibt es in Roxel die katholische öffentliche Bücherei. Von Montag bis Freitag sorgen 22 ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen aus beiden Kirchengemeinden Roxels dafür, dass die Bücherei geöffnet ist.

Den Leserinnen und Lesern stehen ca. 4.500 Medien zur Verfügung. In der Hauptsache sind das natürlich Bücher. Es können auch Hörbücher, Spiele, Zeitschriften und CDs ausgeliehen werden. Alle Nutzerinnen und Nutzer erhalten einen Ausweis für einen Kostenbeitrag von zwei Euro. Die Ausleihe der Medien ist kostenlos.

Für das Lesen begeistern

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Ein Schwerpunkt der Büchereiarbeit besteht darin, Kinder für Bücher zu begeistern und sie zum Lesen anzuregen. Deshalb gibt es in diesem Bereich ganz besondere Angebote:

Kinder im Vorschulalter können den sogenannten „Büchereiführerschein“ bekommen. Mit diesem Angebot sollen die Kinder einen ersten eigenständigen Zugang zur Bücherei bekommen, Spaß am Vorlesen haben, Lust aufs Lesen entwickeln und die Bücherei als spannenden Aufenthaltsort entdecken.

In Zusammenarbeit mit der Grundschule wurde das Projekt „Lesepaten“ gestartet, in dem motivierte Roxelerinnen und Roxeler, Kinder beim Lesenlernen unterstützen. Außerdem werden Büchereiführungen für Schulklassen oder Vorlesen während der Lesewoche durchgeführt. Bücherkisten werden zu verschiedenen Unterrichtsthemen auf Anfrage bereitgestellt.

Außerdem werden Büchereiführungen für Schulklassen oder Vorlesen während der Lesewoche durchgeführt. Bücherkisten werden zu verschiedenen Unterrichtsthemen auf Anfrage bereitgestellt.

Buch des Monats

Die Leserinnen und Leser finden durch die Empfehlungen „Buch des Monats“ anregende Lektürehinweise.

Buch des Monats November 2018

Kindeswohl

 Ian McEwans

Ian McEwans: Kindeswohl handelt von dem Konflikt zwischen kirchlichem und säkularem Recht. Welche Konsequenzen hat eine Entscheidung, die man getroffen hat?

Fiona Maye, die Hauptfigur, ist eine angesehene Familienrichterin am High Court in London. Sie verhandelt überwiegend heikle Familienangelegenheiten.

Im Mittelpunkt des Romans ist der Fall des 17 Jährigen Adam Henry, der an Leukämie erkrankt ist. Er benötigt dringend eine Bluttransfusion. Seine Eltern aber sind Zeugen Jehovas und wollen die Bluttransfusion aus religiösen Gründen verhindern.

Bild: Borromedien

Fiona ist seit über 30 Jahren glücklich verheiratet. Jetzt will ihr Mann ihren Segen für eine außereheliche Affäre haben. Kann Sie jetzt Ihre kühle Professionalität bewahren?

Die Klinik verlangt einen Eilentschluss, um die Behandlung fortzusetzen. Die Eltern wollen das verhindern. Es ist ein Ringen um das Kindeswohl.

Caroline Brämswig

Buch des Monats Oktober 2018

Patria

Fernando Aramburu

Bild: borromedien

Mit seinem langen, aber niemals langweiligen Roman nimmt Aramburu uns mit in ein kleines Dorf bei San Sebastián, mitten ins Baskenland. Zwei Familien stehen im Fokus, die einst gut befreundet waren: die Familie des Unternehmers Txato und die des Arbeiters Joxian. Joxians Sohn Joxe Mari kämpft auf Seiten der ETA, um „sein“ Baskenland vom spanischen Staat zu befreien, wird gewalttätig und mit hineingezogen in die Ermordung des Unternehmers als Repräsentanten des verhassten Staates. Die Freundschaft der Familien kann nicht weiterbestehen.

In vielen kurzen Kapiteln gibt der Autor den zahlreichen Personen des Romans Raum und es entsteht nach und nach, aber nicht chronologisch geordnet, die gesamte Geschichte der beiden Familien und ihrer Mitglieder, die alle zusammen ein buntes Kaleidoskop von Lebensformen und Schicksalen ergeben.Wird es am Ende eine Versöhnung geben?

Ein packendes, unbedingt lesenswertes Buch!

Dörte Teske

Buch des Monats Juli / August 2018

Alles was wir geben mussten

 Kazuo Ishiguro

Ein großer Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen – auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heißen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen – bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen …

(Quelle: BorroMedien)

Ein Roman, der berührt und zum Nachdenken anregt. Ishiguros Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis war der Anstoß, den Roman zu lesen. Obwohl die Beschreibung dieses erschreckenden Szenarios keine unbeschwerte Leselust aufkommen lässt, kann man das Buch kaum aus der Hand legen.

Ursula Ludewig

Buch des Monats Juni 2018

Toni Morrison

Gott, hilf dem Kind

Lula Ann ist ein so tiefschwarzes Baby, dass ihre Mutter Sweetness bei der Geburt fast zu Tode erschrickt und der Vater die junge Familie auf der Stelle verlässt, weil er nicht glauben kann, dass dieses Kind von ihm ist. Sweetness erzieht Lula Ann zu Gehorsam und Unterwürfigkeit, nur nicht auffallen, aus Angst vor rassistischen Angriffen.

Doch die heranwachsende Tochter sträubt sich gegen die verordnete Angepasstheit. Sie ändert ihren Namen, in Bride, kleidet sich in provokant strahlendes Weiß, macht Karriere bei einer Kosmetikfirma, verliebt sich in einen geheimnisvollen Mann und befreit sich auf ihre Weise von der Vergangenheit.

Zwei starke Frauen, zwei verschiedene Lebensentwürfe, in dem Versuch, sich zu schützen und gleichzeitig zu behaupten. Ein Roman, der zur Weltliteratur gehört.

Keine andere Autorin hat über die Jahrzehnte hin den Rassenkonflikt in Amerika so konsequent und leidenschaftlich beschrieben wie die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison. „Gott, hilf dem Kind“ setzt den mit „Jazz“ begonnenen Zyklus fort, in dem Morrison die Situation der Schwarzen in den USA beleuchtet. Ein weiterer großer Roman der im Kampf gegen Rassismus engagierten Autorin.

Quelle: borro medien gmbh

Buch des Monats Mai 2018

Halleluja
Wie ich versuchte, die katholische Kirche zu verstehen

Valerie Schönian

Die junge Journalistin lebt ein typisches Mitzwanziger-Leben in Berlin. Sie wird gefragt, ob sie für ein Projekt des Zentrums für Berufungspastoral der katholischen Bischofskonferenz einen Priester begleiten möchte.

Sie ist politisch links ausgerichtet und Feministin. Sie ist zwar evangelisch getauft, aber Glaube und Kirche sind ihr nicht wichtig. Sie wagt das Experiment und macht sich auf nach Münster-Roxel, in die Gemeinde von Franziskus von Boeselager

Von April 2016 bis Mai 2017 pendelt sie zwischen Berlin und Münster. Sie wohnt  zwischen Pfarrhaus und Kirche.

Sie erlebt Franziskus beim Früh-, Mittag- und Abendgebet. Sie begleitet ihn bei seiner täglichen Arbeit in der Pfarrei, bei Messdienerfahrten, Krankenbesuchen, sogar in den Vatikan und zum Weltjugendtag nach Krakau.

Vor allem aber stellt sie ihm viele Fragen. Warum bist du Priester geworden? Warum sind Frauen vom Priesteramt ausgeschlossen? Wie ist das mit dem Zölibat? Was macht Franziskus, wenn nicht Sonntag ist?

Über ihre Erlebnisse schrieb sie in einem Blog „Valerie und der Priester“. Dieser Blog war die Grundlage des Buches, das auf unterhaltsame Weise das Leben in und mit der Kirche beschreibt.

Der Katholik und die Feministin begegnen sich mit Toleranz und Respekt.

Quelle: borro medien gmbh

Lesenpaten gesucht

Seit mehreren Jahren wird das Projekt „Lesepaten“ zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz der Grundschüler mit großem Erfolg an der Marienschule Roxel durchgeführt. Die Organisation und Koordination des Angebots liegt in den Händen der Bücherei. Für das laufende Schuljahr werden noch Patinnen und Paten gesucht, die sich in diesem Bereich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Lesepatin und Lesepate kann jeder sein, der gerne liest bzw. vorliest und Spaß an der Arbeit mit Kindern hat. Sie gehen für 1 – 2 Unterrichtsstunden pro Woche in die Schule und lesen während der Unterrichtszeit mit einzelnen Kindern oder kleinen Gruppen. Die genaue Vorgehensweise wird mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrern abgesprochen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie Lesepate-/in werden? Nähere Informationen unter der Rufnummer 02534-2929 (Caroline Brämswig)

Letzte Beiträge

"Kaffeestündchen" der KöB St. Pantaleon

Ab Oktober wird es dauerhaft immer mittwochs zu den Öffnungszeiten der Bücherei St. Pantaleon (16.00-17.30 Uhr) ein Lesecafé geben. Hier kann man miteinander ins Gespräch kommen, über das, was bewegt, beunruhigt, freut … (auch über das spannende Buch, das man gerade gelesen hat), aber auch „verschnaufen“…

Buchlesung im Pfarrzentrum ein voller Erfolg - Halleluja!

Am Freitag (11.05.) füllte sich das Roxeler Pfarrzentrum mehr und mehr mit interessierten Gemeindemitgliedern und Gästen und war schließlich bis auf den letzten Platz besetzt. Die Berliner Journalistin Valerie Schönian und Kaplan Franziskus von Boeselager aus der St.-Liudger-Pfarrei lasen, auf…

Ansprechpartnerin

Caroline Brämswig
Leitung

Tel. 02534 581540

  • Montag » 10.00-11.30 Uhr & 16.00-17.30 Uhr
  • Dienstag » 16.00-17.30 Uhr
  • Mittwoch » 9.00-10.30 Uhr & von 16.00-17.30 Uhr, nachmittags  mit Lesecafé
  • Donnerstag » 17.00-18.30 Uhr
  • Freitag » 10.00-11.30 Uhr & 15.00-17.00 Uhr
  • e-Medien

    Online-Ausleihe über libell-e.de

  • webOPAC

    webOPAC der KöB St. Pantaleon

Termine