Liebe Gemeinde!

In den letzten Wochen haben viele Kinder aus unserer Pfarrei die erste Heilige Kommunion empfangen. Auch mein Sohn durfte vor 2 Monaten dieses Fest feiern und zählt inzwischen wie oft er schon „Jesus gegessen hat“. Viele Leute, zugegeben ich auch, schmunzeln und belächeln ihn bei dieser Aussage. Aber hat er im Prinzip nicht recht damit? Jesus im Zeichen des heiligen Brotes. Katholiken glauben an die „Realpräsenz“ d.h. in Brot und Wein ist Jesus Christus nach der Wandlung wirklich real da. „Das ist mein Leib!“ – Wirklich? Hand aufs Herz – können Sie daran glauben? Wäre es nicht viel logischer und einfacher zu sagen: Man muss das symbolisch verstehen? Man soll sich dadurch an Jesus Christus erinnern? So ähnlich (in unterschiedlichen Abstufungen) verstehen dies ja unsere evangelischen MitchristInnen. Das katholische Verständnis ist da radikaler. Wirklich Leib und Blut Christi – nicht „nur“ symbolisch Starker Tobak für den Verstand, oder nicht? Wie geht das zusammen – Glaube und Verstand? Ja – das ist zweifelsfrei ein großes Geheimnis. Viele verstehen die Messfeier in erster Linie als gemeinschaftliches Ritual. Sie ist aber wesentlich die Begegnung mit der verborgenen Gegenwart Jesu Christi im heiligen Brot (und Wein). Einfach gesagt geht es bei der Kommunion um das große Geheimnis. Ich werde vermutlich mit meinem Verstand niemals dahinter kommen. Mit meinem Herzen kann ich im heiligen Brot jedoch mehr spüren. Wie es so schön heißt: Der Mensch sieht nur mit dem Herzen gut. Ehrlich gesagt brauche ich nicht mehr zu wissen. Dieser einfache Satz macht mir das eucharistische Geheimnis wesentlich besser deutlich, als alle Theologie. Am Ende zählt der Glaube! Diesen Glauben daran wünsche ich auch Ihnen und allen Erstkommunionkindern unserer Pfarrei!

Ihre Pastoralreferentin Magdalena Trifunovic

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