Gebet am Donnerstag

In St. Stephanus wurde am 23. September im Rahmen der Aktionswoche von Maria 2.0 das „Gebet am Donnerstag“ zur Erneuerung der Kirche gebetet. Etwa 50 Menschen knüpften auch ganz praktisch ein tragfähiges Netz – für Frieden und Gemeinschaft und gegen Machtmissbrauch. Zusammen mit guter Musik, stimmungsvollen Lichtinstallationen, einer Bildmeditation und inspirierenden Texten gelang es den Veranstalter:innen, eine von Gemeinschaftsgeist und Zuversichtlichkeit erfüllte Atmosphäre zu schaffen.

Auf dem Kirchplatz konnte dieser Atmosphäre noch in langen Gesprächen über die Zukunft der Kirche nachgespürt werden.

„Taufbrunnengespräch“ vom 16. September

Die Initiatoren schreiben:

Gut 60 Gemeindemitglieder und Interessierte haben sich am 16.09. in der St.-Stephanus-Kirche versammelt, um dem ersten geistlichen Vortrag der Reihe „Taufbrunnengespräche“ zu lauschen. Dr. Melanie Bender, Theologin und Dozentin für Philosophie, bot eine vielschichtige Reise durch die Gedanken und Fragen, die jeden Menschen existenziell beschäftigen: Gibt es Gott? Kann ich ihn durch meine Gebete beeinflussen? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es ein ewiges Leben? Bei den Antworten, die selbstverständlich nicht abschließend sein können, kamen u. a. der Hl. Augustinus, Karl Rahner und Dietrich Bonhoeffer zu Wort. Begleitet und untermalt wurde der geistreiche Abend am Klavier von David Hartmann mit sorgsam ausgewählten Liedern. Zum Schluss gab es die Gelegenheit, im gemeinsamen Austausch die Gedanken zu vertiefen. Dabei wurde mehrfach der Wunsch geäußert, weitere Abende in dieser Art anzubieten. Mit stehenden Ovationen und dem Wunsch „Führ uns durchs Dunkel, bis der Tag anbricht“ endete ein im wahrsten Wortsinn begeisternder Abend.

„Deine Musik in Gottes Ohr…“ – Krabbelgottesdienst in St. Stephanus

Bei heiterem Sonnenschein trafen sich gut 20 Kinder und ihre Eltern und Großeltern   auf der Wiese vor der St. Stephanus-Kirche, um den Krabbel-Gottesdienst am Sonntag (12. September) im Freien zu feiern

  

Jede Familie hatte ihre Decke mitgebracht und so konnten wir uns mit angemessenem Abstand zusammen an Miriam erinnern. Die große Prophetin hat schon vor langer Zeit die Menschen aufgefordert, auch in guten Zeiten Gott zu gedenken, ihm zu singen und zu tanzen und Gott unsere ganze Freude entgegenzubringen.

Gespannt lauschten die Kinder der Geschichte, welche die Giraffe und Christoph zu erzählen hatten. Anschließend bauten alle mit Eifer an Rasseln und Trompeten und gestalteten sie ganz individuell mit Papier und Farbe.

Dann wollten die neuen Instrumente natürlich ausprobiert werden! Das Halleluja wurde gesungen, getanzt, gerasselt und trompetet!

Nach Kommunion und Dank-Gebet konnten alle Kinder und Eltern ihre Instrumente noch ein zweites Mal ausprobieren und laut und freudig „hevenu shalom alechem“ über die Wiese erklingen lassen.

Nach dem Krabbel-Gottesdienst kamen viele „Krabbler“ und die Gemeinde aus der St. Stephanus-Kirche auf dem Kirchplatz zusammen, um bei Kaffee, Saft und Keksen noch ein wenig zu plaudern und sich zu unterhalten.

Ein schöner Start in die neue Woche…

„Da wohnt ein Sehnen tief in uns – Gedanken über Gott, das Gebet, den Sinn des Lebens und die Ewigkeit“

Die St. Stephanus-Gemeinde lädt alle Menschen herzlich zu einem geistlichen Abend ein, der unter diesem Motto stehen wird. Am 16.09.2021 wollen wir von 19:30 bis 21 Uhr zusammen in unserer Kirche singen, beten und vor allem einem Vortrag von Dr. Melanie Bender lauschen. In jedem Menschen wohnt eine tiefe Sehnsucht, die sich durch nichts in der Welt stillen lässt. Sie zielt auf Unendlichkeit. Wer über diese Sehnsucht bewusst nachdenkt, dem erscheinen die eigenen Glaubensfragen in neuem Licht. Im Vortrag werden vier dieser Fragen beispielhaft herausgegriffen: Gibt es Gott wirklich? Kann ich Gott mit meinen Gebeten erreichen und beeinflussen? Gibt es einen Sinn im Leben und worin besteht er? Gibt es ein ewiges Leben? Wenn Sie sich nach Antworten auf diese Fragen sehnen, kommen Sie gern zahlreich!

 

St.-Stephanus-Kirche

Vortrags- und Gesprächsabende „Taufbrunnengespräche“ in St. Stephanus

Vortrags- und Gesprächsabende „Taufbrunnengespräche“

In den letzten Monaten sind immer wieder Menschen am Taufbrunnen in St. Stephanus zusammengekommen und haben über die schwierige Situation in unserer Gemeinde und mögliche Schritte für die Zukunft gesprochen. Am Taufbrunnen bot sich in der Corona-Pandemie eine der seltenen Gelegenheiten für einen persönlichen Austausch. Hier fanden Gemeindemitglieder ein Forum, um ihrer Enttäuschung und Ratlosigkeit, ihren offenen Fragen und neuen Ideen für die Zukunft der Gemeinde Ausdruck zu verleihen. In den Gesprächen haben sich viele verschiedene Fragen ergeben, die unsere Gemeinde vor Ort, aber auch unsere Kirche und unseren Glauben im Allgemeinen betreffen. Deshalb möchten wir die „Taufbrunnengespräche“ beibehalten und erweitern. Daher werden wir unter diesem Titel in unregelmäßigen Abständen Vorträge und Gesprächsabende anbieten, bei denen es darum geht, wie wir unseren Glauben leben und unsere Gemeinde und Kirche gestalten und erneuern wollen.

Erster Vortragsabend: „Da wohnt ein Sehnen tief in uns – Gedanken über Gott, das Gebet, den Sinn des Lebens und die Ewigkeit“

Geistlicher Abend mit Vortrag von Dr. Melanie Bender, Gesang und Gebet, 16.09.2021, 19:30 bis 21 Uhr in der Kirche St. Stephanus.

St.-Stephanus-Kirche

Donnerstagsgebet in St. Stephanus

Einladung zum Donnerstagsgebet

Am kommenden Donnerstag, 02.09.2021 um 19:30 Uhr treffen wir uns in der St. Stephanus-Kirche. Wir beten im „Schritt-für-Schritt“-Gebet am Donnerstag für die Erneuerung der Kirche und bitten um die Kraft des Heiligen Geistes. Diese Initiative geht von den Benediktinerinnen aus dem Kloster Fahr in der Schweiz aus. Seit Februar 2019 wird in verschiedenen Ländern, an vielen Orten, in Gemeinden und Klöstern am Donnerstag gebetet.  Wir freuen uns, wenn Sie auch kommen.

Küster/in für St. Stephanus gesucht

Die Pfarrei St. Liudger in Münster hat ab September 2021 oder früher die Stelle als Küster/in (m/w/d) mit einem Beschäftigungsumfang von 12 Stunden/Woche zu besetzten. Der Einsatzort wird schwerpunktmäßig in St. Stephanus, Aaseestadt sein. Die Pfarrei St. Liudger ist eine lebendige Pfarrei in Münster, die Gottesdienste in unterschiedlichen Formen feiert. Die Vergütung erfolgt nach der Kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) mit den üblichen Sozialleistungen. Bei Fragen zu der Stelle oder zu den konkreten Aufgaben wenden Sie sich bitte an Frau Sylvia van Schelve (Telefon: 0251 276000512). Wenn Sie diese Stelle interessiert, sie der kath. Kirche angehören und sich mit ihren Grundsätzen identifizieren, Sie eine verantwortungsvolle Aufgabe suchen und bereit sind, diese mit Engagement zu erfüllen, freuen wir uns auf ihre aussagekräftige Bewerbung.

Gerne per Mail: vanschelve@bistum-muenster.de

Stellenausschreibung für den Küsterdienst

Wohltuende Kraftquelle: „Gebet am Donnerstag“ in St. Stephanus

Die Initiatoren des Gebets in St. Stephanus schreiben:

Das „Gebet am Donnerstag“ fand am 5. August bereits zum dritten Mal statt und hat sich damit schon zu einem festen Termin in St. Stephanus entwickelt. Trotz der Ferienzeit kamen etwa 40 Gläubige zusammen, um im Gebet vereint Kraft zu schöpfen. Die sehr berührenden Texte und Lieder standen dieses Mal unter dem Motto „Zuhören“: Still werden und zur Ruhe kommen, anderen Menschen Gehör schenken, sich öffnen für Gottes Botschaft und darauf vertrauen können, dass auch Gott uns hört. Die Resonanz war sehr gut, so äußerte sich ein Besucher nach dem Gebet: „Es war besinnlich und hat mir geholfen, nach dem stressigen Neustart bei der Arbeit wieder Ruhe zu finden.“ Fester Bestandteil der knapp 30-minütigen Veranstaltung war außerdem das „Schritt-für-Schritt“-Gebet für die Erneuerung der Kirche.

 

 

 

 

 

 

 

Das „Gebet am Donnerstag“ wurde von den Benediktinerinnen aus dem Kloster Fahr in der Schweiz initiiert. Seit Februar 2019 wird in verschiedenen Ländern, an vielen Orten, in Gemeinden und Klöstern am Donnerstag gebetet. Dadurch wächst ein kraftvolles Gebetsnetz, das denen, die daran teilnehmen, in dieser Zeit der Veränderung Mut und Zuversicht schenken soll – Schritt für Schritt in Verbindung mit allen Frauen und Männern, die es sprechen und in steter Rückbindung an den Ursprung und die spirituellen Quellen.

Wir treffen uns an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr in der Stephanuskirche und laden Sie herzlich dazu ein. Der nächste Termin ist der 2. September 2021.

Fahrradtour der kfd St. Stephanus

Das war wie ein Tag Urlaub!“ (Zitat einer Teilnehmerin)

Gut gelaunt begaben sich 20 Frauen der kfd-St. Stephanus (und 2 begleitende Herren) am 07.07.2021 bei schönstem Wetter mit Fahrrädern, bzw. Fahrgemeinschaften von der Stephanuskirche Richtung Senden zum Hofcafe Grothues-Potthoff. Der Austausch während der Fahrt und später bei Kaffee und Kuchen hat allen gut getan.

Gemeinsam hoffen wir, dass das kommende Jahr wieder viele solcher Begegnungen möglich macht!

 

Das Gebet am Donnerstag – „Schritt für Schritt“ mit der Kirche auf dem Weg

Die Initiatoren des Gebets schreiben:

Zum zweiten Mal hat die Gemeinde St. Stephanus sich zum Gebet „Schritt für Schritt“ getroffen, das seit 2019 donnerstags in vielen Ländern gebetet wird. Es soll den Mut und die Zuversicht der Menschen stärken, den Weg mit der Kirche eine weitere Woche oder einen weiteren Monat – bis zum nächsten Gebet – zu gehen. „Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen“, stellt Jesus in Mt 20,25 fest. Das Gebet nimmt diesen Gedanken auf. Unrecht geschah und geschieht in der Kirche, Macht wurde und wird missbraucht. „Bei euch aber soll es nicht so sein“, fordert Jesus in Mt 20,26. Seine Jünger – wir – sollen es anders machen.

Das Gebet stellt die Frage, was wir für eine Kirche sein sollen oder wollen. Offenheit wünscht sich das Gebet. Eine Kirche, in der es nicht so sein soll wie in der Kirche, muss offen für alle Menschen sein, ihre Einzigartigkeit nicht nur tolerieren, sondern willkommen heißen, ihre Umwege und Brüche als Teil dessen sehen, was den Einzelnen zu dem gemacht hat, was er ist. Natürlich muss eine Kirche, in der es nicht so sein soll wie in der Kirche, Frauen und Männer in allen Diensten und Ämtern gleichberechtigt zusammenarbeiten lassen. Das Gebet wünscht sich eine Kirche, die da ist für jeden Menschen. Es heißt dort, wir vertrauen Gott, dass er mit uns auf dem Weg ist. Wir kommen mit unserer Sehnsucht nach einer Beziehung zu Gott und nach Gemeinschaft zusammen. Daher müssen wir gleichzeitig Wegbegleiter der anderen Menschen sein.

Diese tiefen Gebetsgedanken wurden am Donnerstag durch passende Texte aus der Bibel und der Literatur verfeinert und durch handgemachte Musik auf der Gitarre zum Himmel getragen. Vielleicht ein Schritt mit der Kirche auf dem Weg zu einer Kirche, in der es nicht so sein soll wie in der Kirche.