Erfolgreiche Vortragsreihe des Brasilienkreis Roxel

Wie jedes Jahr in der Fastenzeit, hat auch 2017 der ökumenische „Brasilienkreis Roxel – Eine Welt für alle“ eine Vortragsreihe veranstaltet, diesmal zum Thema „Kirche – wohin geht es?“

Anregungen für die Arbeit in den Gemeindegremien

Die Referent*innen an den vier Sonntagen haben sich aus unterschiedlicher Perspektive unterhaltsam, informativ und qualitativ anspruchsvoll diesem gleichwohl drängenden wie komplexen Thema gestellt und mit den zahlreichen Zuhörer*innen diskutiert, auch bei den anschließenden Fastenessen im Pfarrheim.

Aus den Vorträgen ergaben sich etliche Anregungen auch für die Arbeit in den Gemeindegremien. Stellvertretend für die anderen Vorträge haben wir die Vortragsunterlagen der BDKJ-Vertreter*in angefügt, die sie uns dankenswerter weise zur Verfügung gestellt haben.

Wolfenbütteler Kammerchor „Canto Vivo“  zweimal zu Gast in unserer Pfarrei

Zum Abschluss der Vortragsreihe am 2. April mit dem ehemaligen WDR-Redakteur Kurt Gerhardt gastierte am Vorabend der Wolfenbütteler Chor „Canto Vivo“. Er bot ein anspruchsvolles  Kammerkonzert in der St.-Pantaleon-Kirche dar, bei dem der Chor nach einhelliger Meinung der Besucher*innen auf höchstem Niveau Gesang und Texte kombinierte und daher einige Besucher*innen mehr verdient gehabt hätte; das tat der anschließenden Party im Pfarrheim jedoch keinen Abbruch!

Thomas Dirksen (Brasilienkreis Roxel – Eine Welt für alle)

Der Missio-Truck machte in Roxel Station

Die hartnäckigen mehrjährigen Bemühungen des Brasilien-/Eine-Welt-Kreises St. Pantaleon, den Missio-Flüchtlingstruck nach Roxel zu holen, hatten endlich, am 28. September 2016, Erfolg. Unter Beteiligung etlicher Erhrenamtlicher (Hendrik Bäumer fuhr den 40-Tonner unfallfrei von der Caritas-Geschäftsstelle bis zum Stellplatz vor dem K&K-Markt in Roxel, GaLaBau Benning stellte Absperrung zur Verfügung, Elektro Rademacher sorgte für Starkstrom etc.) gelangte der Truck am 27. September abends nach Roxel.

img_1915Mit den zwei Betreuern des Trucks, darunter der Neffe von Brasilienkreis-Mitglied Theo Damm, wurde am Vorabend das Programm des nächsten Tags vorbesprochen: Morgens Schulkassen der Roxeler Realschule; die SchülerInnen schlüpfen vorübergehend in die Rolle eines Flüchtlings und erleben in den anschaulich gestalteten Innenräumen des Trucks Stationen einer Flucht vor untragbaren Lebensbedingungen. So gelingt eine persönliche und individuelle Auseinandersetzung mit den jeweils einzelnen Schicksalen statt einer Pauschalhaltung zu „den Flüchtlingen“. Die Resonanz der SchülerInnen und Lehrerin am anderen Morgen ist entsprechend beeindruckt.

Nachmittags ist der Bus für Gruppen und öffentliche Besucher geöffnet, es herrscht mal regeres, mal ruhigeres Treiben mit der Gelegenheit zu Diskussionen und persönlichen Gesprächen über das Thema des Trucks. Neben einer Gruppe der Roxeler Flüchtlingshilfe e.V. und dem einen oder anderen hauptamtlichen Seelsorger der Gemeinde St. Pantaleon finden Gemeindemitglieder, BürgerInnen aus Roxel und anderen Stadtteilen den Weg zum und in den Truck. Auch die örtliche Presse nimmt Notiz vom Truck und bringt einen ansprechenden Beitrag.

Um 17:00 Uhr kommt eine Abordnung aus Ladbergen und setzt den Truck erneut in Bewegung. Dort macht er als nächstes Station. Er ist dieses ganze und das halbe nächste Jahr ausgebucht, ein zweiter Truck befindet sich im Bau.

Das Thema wird uns auch sicher in den nächsten Jahren noch beschäftigen.