Bereits lange vor der Fusion im April 2016 gab es erste Pfarrbriefe für die ganze Seelsorgeeinheit im Westen Münsters. Der Fokus dieser Pfarrbriefe lag eher auf den klassischen Themen der gemeindlichen Öffentlichkeitsarbeit, wie zum Beispiel Berichte über die Firmkatechese oder das vergangene Pfarrfest. Mit der sich abzeichnenden Gemeindefusion im Frühjahr 2016 und der Einrichtung eines übergreifenden Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit in der Seelsorgeeinheit änderte sich zunehmend auch der Fokus in Hinsicht auf die Konzeption eines gemeinsamen Pfarrbriefs für alle vier Gemeindeteile der damaligen Seelsorgeeinheit. So löste allmählich die themenorientierte Gestaltung im Stil eines Magazins den bislang stets rückblickartigen Pfarrbrief ab.

Mit der vielbeachteten Einführung unseres Pfarrmagzins „Lebendig“ im November 2014 hat der Öffentlichkeitsausschuss der damaligen Seelsorgeeinheit Münster-West den Wandel in diesem Punkt der Öffentlichkeitsarbeit nun komplett vollzogen. Für das Pfarrmagazin sucht die Redaktion stets einzelne relevante Themen heraus und beleuchtet diese in der jeweiligen Ausgabe von verschiedenen Seiten. Aber stets ohne den Blick auf unsere Gemeinden zu verlieren. Dazu werden eigene Texte verfasst und externe Autoren herangezogen.

Lebendig Thema Schule (März 2017)„Lebendig“ –  Schule (März 2017)

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Schulzeit? Bei manchen stellt sich bei dieser Frage vielleicht in erster Linie ein Grundgefühl ein. Hoffentlich ist es bei Ihnen mehr von Heiterkeit und Lebensfreude als von Stress und Demütigung geprägt. Anderen kommen spontan vermutlich einzelne Situationen ins Gedächtnis oder eindrückliche Wortwechsel, an die man sich bei Jahrgangstreffen gerne wieder erinnert, wie z. B.: „Sagt mal, das ist Stoff aus der neunten Klasse, das müsst Ihr wissen!“ Lisa: „Keine Ahnung!“ Max: „Übersprungen!“ – Oder: „Paul, ist das etwa Kaugummi, was Sie da kauen?“ – „Äh …, tja das ist ein … Hustenkaugummi!“

Ein Zitat, das unserer Redaktion bei der Beschäftigung mit dem Thema Schule ins Auge stach, haben Sie auf dem Deckblatt bereits lesen können: „Du erntest immer was Du sähst.“ – Dieses orthographisch „kreative“ Diktum eines Graffiti-Sprayers ließe sich auf vieles beziehen; insbesondere auch auf die Bedeutung der schulischen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung für eine Gesellschaft. „Gefühlt“ verbringen wir ungefähr ein Drittel unserer Lebenszeit in der Schule! Denn die ersten 20 Lebensjahre, von denen wir 12 bis 13 eine Schule besuchen, erleben viele Menschen so intensiv, wie die folgenden 60 bis 70 Lebensjahre. Umso wesentlicher ist daher das, was in diesem frühen Lebensabschnitt vor allem zu Hause aber auch in der Schule geschieht. Was dort gesät wird, hat großen Einfluss auf die spätere persönliche und gesellschaftliche „Ernte“.

  Pfarrmagazin "Lebendig" - Schule (März 2017)

Lebendig Thema Arbeit (August 2016)„Lebendig“ –  Arbeit (August 2016)

„Arbeit war sein Leben!“ – Diesen Spruch auf einem Grabstein im Tessin kommentierte ein befreundeter Priester in seinem sympathischen italienischen Tessiner Akzent mir gegenüber einmal so: „Abärr daas is‘ doch kein Spruch für äinen Mänschen, sondärn für äin Pfärd!“ In der Tat, wenn ein menschliches Leben ganz und gar in Arbeit aufgeht, fehlt ihm Wesentliches. Umgekehrt wäre aber auch kaum von einem erfüllten Menschenleben die Rede, wenn es an seinem Ende gegenteilig beschrieben würde: „Sein Leben kannte die Arbeit nicht.“ – Das klingt irgendwie auch nach amputiertem „Leben“.

Doch was heißt „Arbeit“?
Was ist Arbeit für Sie? Beginnt für Sie Arbeit dort, wo es anfängt, „anstrengend“ zu werden? Dann könnte auch die Pflege einer Freundschaft oder das Leben in der Ehe (phasenweise) als Arbeit bezeichnet werden. Während dann jemand, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, der für ihn daher kaum eine Anstrengung darstellt, gar nicht „so richtig“ arbeiten würde, weil Arbeit an sich nur dann stattfindet, wenn’s auch ein bisschen weh tut? …“

  Pfarrmagazin "Lebendig" - Arbeit (August 2016)

Pfarrmagazin „Lebendig“ –  Schöpfung (März 2016)

„In welcher der Personen finden Sie sich am ehesten wieder? – Am Rand einer Skipiste in den Alpen steht ein junger Mann. Er schaut über das Tal hinüber auf die nahen und entfernter liegenden Felsklüfte und Berggipfel der Umgebung. Lange steht er dort. Hin und
wieder kommen andere Skifahrer, bleiben neben ihm stehen. Viele versuchen sogleich, die anderen Berggipfel richtig einzuordnen und mit ihren Namen zu bezeichnen, und fahren dann weiter. Andere folgen den Blicken des jungen Mannes, um zu sehen, ob vielleicht etwas passiert ist. Es muss ja einen Grund haben, weshalb der Mann da so lange steht und interessiert schaut. Da sie
nichts entdecken, zucken sie kurz mit den Achseln und fahren weiter. Andere bleiben dagegen auch einfach stehen und schauen.

Dieses kleine Beispiel deutet an, wie unterschiedlich die Zugänge zur Natur bzw. zur Schöpfung sein können: betrachtend und bewundernd, analysierend und wissenschaftlich, eher neutral-gleichgültig oder von Dankbarkeit geprägt, distanziert-ängstlich oder zupackend-genießend, instrumentell-benutzend oder die Natur vergötternd, religiös oder agnostisch. …“

  Pfarrmagazin "Lebendig" - Schöpfung (März 2016)

Lebendig Oktober 2015

„Lebendig“ – Zuhause (Oktober 2015)

„Wenn ich das Wort Zuhause höre, habe ich gleich Bilder im Kopf. Was das alles sein kann?! Menschen, Orte, Häuser, Erinnerungen, Geräusche, Gerüche, Träume und Wünsche.

Als wir uns vor sechs Monaten für dieses Thema entschieden, hatte noch keiner von uns eine Ahnung davon, wie aktuell dieses Thema für die vielen Flüchtlinge ist. Dieses Magazin ist kein ‚Statusbericht’. Wir möchten uns viel mehr auf verschiedene Art und Weise diesem Thema nähern.

Das Thema Flucht ist kein unbekanntes Thema. Schon einmal, in der Nachkriegsgeschichte, wurde eine ganze Generation von Flüchtlingen auf oft holprigen Wegen aufgenommen. Nun kommen immer mehr Menschen bei uns an und leben in Flüchtlingsunterkünften mitten unter uns. Mit dem Wort Zuhause verbinden wir aber nicht nur das Thema Flucht. Oft kommt der Ruf nach radikalen Interventionen in den Krisengebieten. Dürfen wir das? Geht das überhaupt? Einige Denkanstöße dazu hat Pfr. Dr. Marco Schrage dazu für uns festgehalten.

  Pfarrmagazin "Lebendig" - Zuhause (Oktober 2015)

Lebendig März 2015

„Lebendig“ – Kinder (März 2015)

„Zum zweiten Mal erscheint in diesen Tagen unser Pfarrmagazin „Lebendig“. Wir freuen uns über die überwältigende Resonanz, die unsere Erstausgabe weit über Münster hinaus gefunden hat. Wir bleiben am Ball.

In der Zwischenzeit ist viel passiert. Die Welt hetzt von einer Krise zur nächsten; kaum bleibt die Zeit, sich wirklich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Politische Ereignisse sind morgen schon überholt. Neben den großen geopolitischen und ökonomischen Fragen dieser Zeit ist die Frage der Zukunft, die Frage nach dem „Wie geht es weiter?“ wohl die drängendste. Der demographische Wandel steht kurz davor, einschneidende Veränderungen zu bringen. Immer mehr Last wird kleinen Schultern auferlegt. Auch die Zahl an tragenden Schultern wird geringer. Wie kann das gehen?

Kinder sind lebendiger Ausdruck unserer Zukunft. „Kinder“ ist das Thema unseres Pfarrmagazins. Kinder sind Sinnbild und Ausdruck des Lebens, ihre Kraft, ihre Offenheit und Freude sind das Gegenteil der gewaltsamen Anschläge der letzten Zeit.

  Pfarrmagazin "Lebendig" - Kinder (März 2015)

Lebendig November 2014

„Lebendig“ – Tod und Bestattung (November 2014)

„Zum ersten Mal erscheint unser neues Pfarrmagazin „Lebendig“! Es wird herausgegeben von den katholischen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Münster-West. Für jedes Heft nehmen wir uns ein Thema vor, das alle Menschen angeht. Unser Pfarrmagazin ist so ein Magazin für alle.

Die erste Ausgabe von „Lebendig“ beschäftigt sich nun mit dem Thema Tod, Sterben und Bestatten. Sie werden sich vielleicht sagen, na, die haben Mut. Ausgerechnet dieses Thema unter dem Titel „Lebendig“. Sie wissen ja, Christen sind mit einer Hoffnung unterwegs, die größer ist. Der christliche Glaube gibt uns eine Sprache für den Umgang mit dem Tod, die aus den Erfahrungen von vielen Menschen durch Jahrhunderte gewachsen ist. Diese Sprache und die Riten des christlichen Glaubens, die behalten wir nicht für uns, sondern wir stellen sie Ihnen in moderner Form zur Verfügung. Urteilen Sie selbst, ob Ihnen das hilft.

Vielleicht finden Sie den einen oder anderen trostreichen Gedanken. Sie können Berichte von Menschen aus unseren Stadtteilen lesen, die ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit Tod und Trauer überdacht und bewältigt haben. …“

  Pfarrmagazin "Lebendig" - Tod und Bestattung (November 2014)

Ansprechpartner

Timo Weissenberg
Leitender Pfarrer

Tel. 02534 5879111 | E-Mail

Roxel

Pfarrbüro Roxel

Alte Dorfstraße 6
48161 Münster

Tel. 02534 587910
Fax 02534 5879191

E-Mail-Kontakt | Öffnungszeiten

Albachten

Pfarrbüro Albachten

Dülmener Straße 15
48163 Münster

Tel. 02536 1040
Fax 02536 335283

E-Mail-Kontakt | Öffnungszeiten

Mecklenbeck

Pfarrbüro Mecklenbeck

Dingbängerweg 61
48163 Münster

Tel. 0251 27600050
Fax 0251 276000519

E-Mail-Kontakt | Öffnungszeiten

Aaseestadt

Pfarrbüro Aaseestadt

Stephanuskirchplatz 4
48151 Münster

Tel. 0251 73523
Fax 0251 72090

E-Mail-Kontakt | Öffnungszeiten

Ehrenamtliche Verteiler gesucht!

Wir suchen für die Gemeinden in Albachten und Roxel jeweils Interessierte, die einen neuen Verteilerkreis für unser Pfarrmagazin „Lebendig“ bilden. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich. Die Hefte werden straßenweise abgepackt und dann verteilt. Wer sich in dem neuen Verteilerkreis engagieren möchte, kann dies mit einem selbst bestimmbaren Zeiteinsatz tun. Die nächste Ausgabe von „Lebendig“ erscheint im September. Interessierte werden gebeten, sich in einem der Pfarrbüros zu melden.