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Weltgebetstags-Gottesdienst in der Ludgeruskirche

Viele positive Rückmeldungen erreichte das Vorbereitungsteam des Gottesdienstes zum  Weltgebetstag, der immer am 1. Freitag im März gefeiert wird und in diesem Jahr das Land ’Nigeria’ zum Thema hat. Das Weltgebetstags-Komitee unterstützt Frauenprojekte in der ganzen Welt, um Armut zu verringern und die Gesundheit sowie die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen nachhaltig zu stärken. So ist es erfreulich, dass die Gottesdienstbesucher/innen fast 500€ zur Unterstützung dieser Projekte gespendet haben.
Der Einladung zum anschließenden Kaffeetrinken im Matthias-Claudius-Haus sind etliche Besucher/innen gefolgt und es gab einen regen Austausch von Eindrücken bezüglich der Informationen zu Nigeria.
(Vorbereitungsteam: v.li.: Mechthild Kreilkamp, Birgit Kähler, Christine Lehmkuhl, Stefanie Lüken, Dorothee Schlamann, Anke Leimbach, Beatrix Schulze Blasum)

Weltgebetstag 2026: Nigeria – der „afrikanische Riese“!

Nigeria – der „afrikanische Riese“! Das bevölkerungsreichste Land Afrikas ist vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Es vereint mehr als 250 Ethnien mit über 500 gesprochenen Sprachen. Yoruba. Igbo und Hausa sind die drei größten Ethnien, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den mehrheitlich christlichen Süden. Nigeria hat eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit. Es ist wirtschaftlich stark. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Am Freitag, den 6. März 2026 feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last“ lautet das Motto.

In ländlichen Gebieten transportieren Nigerias Frauen viele Lasten auf dem Kopf, sie arbeiten unermüdlich und gehen oft gefährliche Wege. Schwer wiegen auch die unsichtbaren Lasten wie Armut und Gewalt. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Korrupte Regierungen kommen nicht dagegen an. Es gibt keine verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und der Klimawandel verschärfen die Probleme des Landes. Viele junge Menschen sehen keine Zukunftsperspektive und lassen sich zum Ausgleich des Fachkräftemangels anwerben, nicht nur von Deutschland.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Davon berichten christliche Frauen aus Nigeria: vom Mut der Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen. Im Gottesdienst am 6. März um 15.30 Uhr in der St.-Ludgerus-Kirche hören wir die Stimmen aus Nigeria! Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Das anschließende Treffen im Matthias-Claudius-Haus bietet Gelegenheit zum Gedankenaustausch!