Liebe Gemeinde!
Wie wunderbar ist der Frühling! Am 1. März war meteorologischer Frühlingsbeginn. Vielleicht genießen Sie auch wie ich, jeden Sonnenstrahl, der den Körper trifft und wärmt. Die Tage werden wieder spürbar länger und der Lebensgeist kehrt wieder zurück. Schluss mit Tristesse und Winterblues! Manche dieser Tage haben schon fast etwas Sommerliches. Erst vor wenigen Tagen war ich mit meiner Familie das erste Mal in diesem Jahr wieder Eis essen. Alle sprangen ab aufs Rad und los ging es. Auch wenn wir noch keine 30 Grad im Schatten haben, so löschte dieses erste Eis des Jahres unseren Durst. Den Durst nach gemeinschaftlicher Unternehmung, nach Licht und Helligkeit, nach Lebenskraft. Auch im Evangelium dieses Sonntages geht es um den Durst. Jesus trifft auf eine Samariterin und spricht sie an. In einem Dialog mit dieser Frau vor einem Brunnen sagt er ihr: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.“ Was für eine wundervolle Zusage! Sie erinnert mich an das Lebensgefühl das ich gerade jetzt, mit jedem Sonnenstrahl, verspüre. Dem inneren Quell, der in mir sprudelt. Als wenn sich der Heilige Geist persönlich auf den Weg gemacht hat, um uns alle wach zu rütteln. Ich hoffe, dass auch Sie die Möglichkeit haben sich einmal die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Nehmen Sie sich die Zeit, bleiben einmal stehen und schließen die Augen. Spüren diese (Gott gegebene) Wärme und lassen es sich gut gehen. Stillen Sie Ihren Durst nach alle dem, was Ihnen besonders jetzt fehlt und lassen Sie uns gemeinsam auf Ostern zugehen. Dem Fest des Lebens.
Ihr Pastoralassistent und Diakon Daniel Werner









