Als Kirchenjahr bezeichnet man im Christentum die jährlich wiederkehrende festgelegte Abfolge von christlichen Festen und Festzeiten, nach der sich vor allem die Gottesdienstpraxis und Liturgie richten. Das Kirchenjahr beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition am Vorabend zum ersten Adventssonntag.

Das Kirchenjahr besteht vor allem aus den um Ostern und Weihnachten herum gebildeten Festkreisen. Den Festzeiten sind bestimmte liturgische Farben zugeordnet.

Urheber: Samuel-Kim Nguyen Die Grundordnung des Kirchenjahres von 1969 enthält den heute gültigen liturgischen Kalender der römisch-katholischen Kirche. Er gliedert das Kirchenjahr in drei Hauptteile:

  • Weihnachtszyklus: vier Adventssonntage, den Weihnachtstag mit seiner Oktav, Sonntag(e) nach Weihnachten, Erscheinung sowie Taufe des Herrn,
  • Passions- und Osterzyklus: Fastenzeit, die Heilige Woche mit dem Triduum Sacrum, die Osteroktav und sieben Sonntage bis Pfingsten,
  • „Zeit im Jahreskreis“: nach dem Fest der Taufe des Herrn bis Aschermittwoch sowie vom Pfingstmontag bis zum Tag vor dem 1. Advent.

Die Sonntage des Jahreskreises werden vom Sonntag nach dem Fest Taufe des Herrn bis zum Hochfest Christkönig durchgezählt. Fallen bestimmte Hoch- oder Herrenfeste auf einen dieser Sonntage, verdrängen diese den Sonntag im Jahreskreis.

Besondere Gottesdienste der Weihnachtszeit sind:

  • Der Heilige Abend wird nach dem Missale Romanum mit der Christmette gegen Mitternacht als Vigil des Christtages gefeiert.
  • Das Weihnachtsfest am 25. Dezember.
  • 26. Dezember: Fest des ersten Märtyrers, Stephanus
  • Am ersten Sonntag nach Weihnachten wird das Fest der Heiligen Familie gefeiert.
  • 1. Januar: Hochfest der Gottesmutter Maria
  • Das Fest der Taufe des Herrn ist am Sonntag nach dem 6. Januar (Ende des Weihnachtsfestkreises).

Die Zeit bis zum Fest der Darstellung des Herrn im Tempel am 2. Februar, volkstümlich Mariä Lichtmess genannt, gehört seit der Liturgiereform nicht mehr zur Weihnachtszeit.

Besonderheiten der Osterzeit sind:

  • Die Fastenzeit, auch „österliche Bußzeit“ genannt, beginnt am Aschermittwoch und umfasst fünf Fastensonntage und die am Palmsonntag beginnende Heilige Woche.
  • Für das Osterfest gibt es keinen festen Termin; er richtet sich nach dem jüdischen Passahfest, das am Tag des ersten Frühlingsvollmonds gefeiert wird. Ostern ist jeweils am Sonntag danach.
  • Mit der abendlichen Feier des Letzten Abendmahls am Gründonnerstag beginnt das Triduum Sacrum (heilige drei Tage), das am Ostersonntags endet.
  • Am Nachmittag des Karfreitags wird die Feier vom Leiden und Sterben Christi begangen.
  • Das Osterfest beginnt mit der Feier der Osternacht, die entweder am Samstagabend nach Einbruch der Dunkelheit oder am Sonntagmorgen vor Sonnenaufgang begangen wird.
  • Am 40. Tag des nach Ostern wird das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert. Dieser Termin fällt immer auf einen Donnerstag.
  • Das Pfingstfest wird am 50. Tag nach Ostern begangen.

Weitere Herrenfeste im Jahreskreis sind unter anderem:

  • 25. März: Verkündigung des Herrn
  • Sonntag nach Pfingsten: Dreifaltigkeitsfest
  • Donnerstag der zweiten Woche nach Pfingsten: Fronleichnam

Quelle: Kirchenjahr – Wikipedia | Urheber der Grafik: Samuel-Kim Nguyen

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