Kirche und Gesellschaft leben vom Ehrenamt – dem Engagement Einzelner, von Gruppen und Initiativen. Das Ehrenamt ist ein entscheidender und unverzichtbarer Bestandteil bei der Gestaltung des Gemeindewesens. Ehrenamtliche halten die Kirche lebendig und bunt.

Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement gibt es in nahezu allen kirchlichen Bereichen unserer Pfarrei St. Liudger: in Katechese, Liturgie und Seelsorge, in den Gremien – Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, in der Jugendarbeit, in Verbänden und Einrichtungen sowie im sozial-karitativen Bereich.

In den Pfarrbüros

In einigen unserer Pfarrbüros sind neben den hauptamtlich beschäftigten PfarrsekretärInnen auch ehrenamtliche Helfer engagiert. Ohne ihr Zutun bliebe so manche Arbeit liegen. Vom Druck des Wochenbriefes, über die Friedhofsverwaltung und organisatorische Tätigkeiten werden zahlreiche Arbeiten in unseren Gemeinden durch Ehrenamtliche verrichtet.

Wenn Sie sich in diesem Bereich auch gerne engagieren möchten, sprechen Sie einfach unsere Pfarrbüros an. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft.

Kirchenmusik

Unsere Pfarrei verfügt über sehr gute hauptamtliche Kirchenmusiker. Um aber zum Beispiel in jeder der zahlreichen Messfeiern in unseren vier Gemeinden einen Organisten zu stellen, reicht die Kapazität von hauptamtlicher Seite längst nicht aus. Auch hier engagieren sich Ehrenamtliche in unseren Gemeinden.

KommunionhelferInnen

Seit Ende der sechziger Jahre werden gläubige Laien mit der Kommunionausteilung beauftragt. Im Bistum Münster bereiten sich Frauen und Männer dazu in eigenen Einführungskursen auf diesen Dienst vor. In der Regel werden an diesem Dienst Interessierte durch den Pfarrer vorgeschlagen, Ihnen sollte die regelmäßige Teilnahme an der Eucharistie selbstverständlich sein.

Der Dienst kann folgende Aufgaben umfassen:

  • beim Spenden der heiligen Kommunion dem Priester helfen,
  • Kleinkinder segnen,
  • Austeilung der Kelchkommunion,
  • das Ziborium (Hostienkelch bzw. Hostienschale) mit den übrigen Hostien zum Tabernakel bringen,
  • die Überbringung der Krankenkommunion an Sonntagen unmittelbar nach dem Gemeindegottesdienst.

Auf diese Weise unterstützen die KommunionhelferInnen die Geistlichen und sind eine große Hilfe. Mehr noch: Sie bringen Christus zu den Menschen und tragen so zum Aufbau der Gemeinde bei.

Krankenhausbesuchsdienst

In unseren Gemeinden engagieren sich zahlreiche Gemeindemitglieder ehrenamtlich im Krankenhaus-Besuchsdienst. Sie besuchen andere Mitglieder unserer Gemeinden während ihres stationären Aufenthalts in einem Krankenhaus in Münster besuchen. In der Begegnung mit dem Kranken überbringen sie ein Grußwort der Gemeinde. Sie hören dem Kranken zu, nehmen Anteil an seinen Sorgen und Fortschritten im Heilungsprozess. Auf Wunsch beten sie gemeinsam mit dem Kranken und schließen ihn in das Gebet mit ein. Durch diese Art des Besuchsdienstes erfährt der Kranke im Krankenhaus menschliche Zuwendung und Anteilnahme der Gemeinde.

Besuch dieses ehrenamtlichen Dienstes empfangen nur solche Gemeindemitglieder, die sich bei der Aufnahme in ein Krankenhaus mit der Übermittlung ihrer Daten an die eigene Gemeinde einverstanden erklären.

Küsterdienst

Wer zündet vor dem Gottesdienst immer die Kerzen an und hilft dem Pastor in sein Gewand? Wer räumt, nachdem schon alle wieder zu Hause sind, die Sakristei wieder auf? Wer weiß, wo die Tannenbaumspitze und der Osterschmuck sind?

Diesen wichtigen liturgischen Dienst verrichten in unseren Gemeinden hauptamtliche Küsterinnen. Sie werden dabei allerdings von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt oder manchmal vertreten. In St. Stephanus gibt es gar ein ganzes KüsterInnen-Team, das aus Ehrenamtlichen besteht.

Lektorendienst

Seit frühester Zeit kennt die römisch-katholischen Kirche Lektoren, dabei handelte es sich ursprünglich um den gelegentlichen Dienst des lesekundigen jüdischen oder urchristlichen Gemeindemitglieds. Im 2. Jahrhundert nach Christus entwickelte sich daraus dann ein eigenes Amt, das zunächst noch von Laien, später jedoch nur noch von angehenden Geistlichen ausgeübt wurde.

Heutzutage verhält es sich in der Praxis so, dass der Lektorendienst wieder an die frühen Zeiten des Christentums anknüpft. Seit dem Zweiten vatikanischen Konzil darf das Amt von beiden Geschlechtern ausgeübt werden. Voraussetzung ist, dass sie getauft sind. Die Anzahl der Lektoren während eines Gottesdienstes ist nicht beschränkt. Lektorinnen und Lektoren (lat. Vorleser) lesen während des Gottesdienstes Schriften aus der Bibel, tragen Fürbitten und besondere Besinnungstexte vor. Sie übernehmen damit eine wichtige liturgische Aufgabe im Verlauf der Messe, Andacht etc. und nehmen so am Verkündigungsauftrag der Kirche teil.

In der Regel liest der Lektor am Ambo (Lesepult), welcher im Altarraum aufgebaut ist. Es ist aber auch möglich, dass die Fürbitten und oft auch besondere Texte aus der Gemeinde heraus vorgetragen werden.

MessdienerInnen

Neben den Priestern und Diakonen strahlen die Messdienerinnen und Messdiener stets eine hohe Präsenz in unseren Messfeiern aus. Den Dienst am Altar verrichten in all unseren vier Gemeinden mehrere hundert Kinder und Jugendliche. Das freiwillige Engagement beginnt zumeist im Anschluss an die Erstkommunion. Vom Tragen der Leuchter beim Evangelium, über die Gabenbereitung bis hin zur Weihrauchinzenz umfasst das Aufgabenspektrum des Messdienstes ein breites Feld.

Messdienerinnen und Messdiener sorgen nicht zuletzt für den festlichen Rahmen eines Gottesdienstes. Durch sie kommt stets Leben und ein frischer Wind in unsere Kirchen.

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